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Rodriguez: Real hat schon nachgefragt

VfL Wolfsburg Rodriguez: Real hat schon nachgefragt

Wie ernst meint Real Madrid das Interesse an Ricardo Rodriguez? Eine Laune der Spanier ist es jedenfalls nicht. Denn: Die Königlichen haben sich schon vor Monaten beim VfL nach dem Linksverteidiger erkundigt!

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Rodriguez zu Real? Real-Unterhändler Mijatovic (M.) war schon mal zu Besuch beim VfL-Spiel gegen Hannover neben Aufsichtsrats-Boss Garcia Sanz (r.).

Quelle: Roland Hermstein

Bei der Wolfsburger 1:3-Niederlage gegen Hannover Ende Januar saß Predrag Mijatovic neben VfL-Aufsichtsrats-Boss Javier Garcia Sanz auf der VIP-Tribüne der VW-Arena. Der einstige Weltklassefußballer war bis 2009 Sportdirektor bei Real. Seitdem arbeitet der Montenegriner als Berater und Spielervermittler - auch für die Königlichen.

Aus Spanien heißt es: Bei dem Treffen im Winter hat Mijatovic seinen Freund Garcia Sanz (hat gute Drähte zu Real) auch nach Rodriguez gefragt. Eine sofortige Freigabe für den Linksfuß gab‘s damals nicht - darauf war Real aber auch nicht aus.

Der Champions-League-Finalist sucht erst für die neue Saison für hinten links - kommen Rodriguez und der VfL nun im Sommer ins Grübeln? Klar ist: Der Linksverteidiger träumt vom ganz großen Fußball. Im „Kicker“ sagte er unlängst, dass er zu den Besten auf seiner Position nur den Unterschied sehe, dass er selbst nicht in der Königsklasse spiele. Mit solch einem Selbstvertrauen würde er ein Angebot aus Madrid nicht ablehnen.

Das Risiko eines Megawechsels wäre zudem überschaubar. Zwar kann Real den Schweizer dank dessen spanischer Staatsbürgerschaft auch in der zweiten Mannschaft parken. Doch der Linksverteidiger Nummer 1, Marcelo, ist nicht fehlerfrei und verletzungsanfällig.

Als Ablöse geistern 20 Millionen Euro durch den Markt. Genug für den VfL, um sich gleichwertigen Ersatz zu suchen? Großen Druck haben die Wolfsburger nicht, Rodriguez zu verkaufen; sein Vertrag läuft erst 2016 aus. Allerdings: Konkrete Gespräche über eine Verlängerung gab‘s bisher nicht.

rs

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