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Rodriguez: Keine Folgen nach Disko-Zoff

VfL Wolfsburg Rodriguez: Keine Folgen nach Disko-Zoff

Wenn die VfL-Profis heute um 10 Uhr mit einem Laktattest aus der Winterpause zurückkehren, wird Ricardo Rodriguez mit den Verantwortlichen des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten noch einmal über die Silvesternacht sprechen müssen.

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Ricardo Rodriguez: Manager Allofs will heute mit dem VfL-Linksverteidiger sprechen.

Da war der Linksverteidiger in einen Disko-Streit verwickelt worden. Eine Strafe des Vereins hat der Schweizer aber wohl nicht zu befürchten.

Klaus Allofs möchte sich heute ebenso wie Trainer Dieter Hecking die Ereignisse der Silvesternacht schildern lassen. Was er bisher gelesen und gesehen hat, habe beim VfL-Manager aber bereits ein erstes Bild gezeichnet. „Ich kann mir schon vorstellen, wie es war“, sagt er. „Ich will das nicht bagatellisieren. Aber ich denke, dass es eine Szene ist, an der man sieht, dass mit wachsender Popularität nicht nur die Anzahl der Freunde zunimmt.“

Heißt: Auch Allofs geht davon aus, dass Rodriguez und seine Begleiter provoziert und bewusst in den Streit verwickelt wurden. Das, so der Manager, könne immer wieder mal passieren. So wie 2010, als Torwart André Lenz in der Disko Esplanade niedergestochen worden war. Damals hatte der VfL Pläne, seinen Spielern beim Ausgehen Sicherheitskräfte an die Seite zu stellen.

Davon aber hält Allofs nichts. „Ich möchte meinen Spielern den größtmöglichen Schutz bieten. Aber ich möchte auch nicht, dass sie sich 24 Stunden am Tag beobachtet fühlen“, so der Manager, der lieber auf die Eigenverantwortung der Profis setzt: „In den zwei Jahren, in denen ich in Wolfsburg bin, ist mir noch keine ähnliche Aktion untergekommen. Wir haben eine intelligente Mannschaft und Spieler, die gut feiern können.“

Allofs habe den Eindruck, „dass sich jeder vorbildlich verhält“. Dazu gehöre „aber leider auch, dass man sich manchmal auch zum richtigen Zeitpunkt zurückzieht“.

rs

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