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Problemzone Sechs: Kritik an Risi-Koo

VfL Wolfsburg Problemzone Sechs: Kritik an Risi-Koo

Es ist die Problemzone des VfL: das zentrale Mittelfeld hinter Spielmacher Diego. 22-Millionen-Euro-Mann Luiz Gustavo war gegen Hoffenheim gesperrt. Jan Polak spielte zunächst schwach, Ja-Cheol Koo noch schlechter. Der Südkoreaner, der beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten nur schwer in Tritt kommt, wurde wieder zum Risi-Koo-Faktor und sogar ausgewechselt.

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Brachte nur kurz Schwung: VfL-Mittelfeldspieler Ivan Perisic.

Quelle: Roland Hermstein

Koos katastrophaler Fehler leitete das 0:1 ein. Nicht das erste Mal, dass der Ex-Augsburger den VfL zu Spielbeginn destabilisierte. „Er muss sehen, dass er besser in die Spiele kommt“, sagt Manager Klaus Allofs. „Er hat am Anfang jeder Partie immer Fehler dabei, die er sonst nicht und auch im Trainining nie macht.“ Das Problem dabei: Am Samstag war Koo nach dem verunglückten Rückpass kaum noch zu gebrauchen. „Dass er da nicht mit breiter Brust weitergespielt hat, ist normal. Er wollte ja gar keinen Ball mehr haben“, so Allofs.

Doch das Mittelfeld-Problem lag nicht nur an Koo. Auch Polak war zu Beginn nicht gut im Spiel. Der defensive Part der Doppel-Sechs ließ die Lücke zu den Innenverteidigern zu groß werden. Nach der Pause machte der Tscheche das dann besser.

Bundesliga: Der VfL Wolfsburg erkämpft sich einen 2:1 Sieg gegen 1899 Hoffenheim.

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VfL-Trainer Dieter Hecking schützte den schwachen Koo, brachte Ivan Perisic für die Zentrale, „weil ich ein Zeichen setzen wollte, das Spiel gewinnen zu wollen“, so der Coach, der den defensiveren Slobodan Medojevic dafür auf der Bank ließ. Perisic brachte zunächst Schwung, fiel dann aber stark ab.

Eine Alternative fürs zentrale Mittelfeld war nicht im Profikader. Maxi Arnold spielte gestern mit der zweiten Mannschaft in Oldenburg. „Wir haben in der ersten Mannschaft aktuell alle Spieler für Maxis Positionen fit“, so Hecking. „Aber er braucht Spielpraxis, deshalb ist er momentan bei der U 23.“

rs

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