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Positives Trainingslager-Fazit: „Mannschaft hat gut mitgezogen“

VfL Wolfsburg Positives Trainingslager-Fazit: „Mannschaft hat gut mitgezogen“

Bad Waltersdorf. Zweimal schweißtreibende Arbeit in den Bergen, dazu viele Testspiele gegen Top-Gegner - aber gestern endete die Vorbereitung des VfL Wolfsburg, der am nächsten Samstag mit dem Pokalspiel bei Drittligist FSV Frankfurt loslegt. Die Gipfelstürmer wollen in der neuen Fußball-Bundesliga-Saison hoch hinaus, sie wollen zurück ins internationale Geschäft. So deutlich sagt Dieter Hecking das (noch) nicht. Aber der Coach sieht sein Team gut gerüstet.

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Haben alle gute Arbeit geleistet: Borja Mayoral (M.) und Co. zogen im Trainingslager voll mit.

Quelle: Boris Baschin

Nach dem 5:1 am Donnerstagabend im Testspiel gegen Albanien-Klub Flamurtari Vlore zeigte sich Hecking locker und entspannt. Seit dem 4. Juli hat er mit seinem Team gearbeitet. Es ging darum, sich neu aufzustellen, neue Ideen zu entwickeln. Es ging darum, Ruhe zu bewahren, auf vielen Baustellen gleichzeitig zu werkeln, nachdem es im letzten Jahr nur zu Platz acht gereicht hatte. „Wie die Mannschaft mitgezogen hat, war gut. Jetzt müssen wir uns so pushen, dass wir erfolgreich in die Saison starten“, sagt der 51-Jährige.

Hecking weiß, dass es neue Impusle und neue Spielideen braucht, zu leicht war der VfL im vergangenen Jahr auszurechnen, zu häufig hatte das Wolfsburger Spiel zu wenig Tempo, zu wenig Ideen, zu häufig gab’s Probleme neben dem Platz. Der Trainer ist vorsichtig optimistisch, dass derart Sorgen künftig etwas weniger auftreten. Ihm gefällt, „wie die Mannschaft zusammenwächst“.

Er weiß aber auch, dass dieser Prozess ins Stocken geraten könnte, weil noch Spieler kommen und gehen dürften bis zum Ende der Transferperiode am 31. August. „Ich weiß, was besprochen ist, ich gehe davon aus, dass auf beiden Seiten noch etwas passiert.“ Gleichzeitig betont er aber auch: „Die Entscheidung, ob ein Spieler geht, liegt ganz allein bei uns. Wir sagen: Machen wir oder machen wir nicht.“

Machen wir oder machen wir nicht - diese Frage wird sich Hecking auch in der Abwehr beantworten müssen, wenn es darum geht, ob er mit Dreier- oder Viererkette spielen lässt. Vor zwei Jahren hatte er die Idee, drei Mann in der Defensive, schon einmal - er verwarf sie. Diesmal hält er daran fest. Er sagt: „Damals hatten wir nicht die Spielertypen, jetzt haben wir bessere Optionen, wir haben einen guten Kader beisammen.“

eh

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