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Polizei: Neue Details zum Malanda-Tod

VfL Wolfsburg Polizei: Neue Details zum Malanda-Tod

Der tragische Unfalltod des erst 20-jährigen Junior Malanda am Samstagnachmittag auf der A 2 - gestern bestätigte die Bielefelder Polizei, was bereits am Wochenende vermutet worden war: Der ehemalige VfL-Mittelfeldspieler war in seinem VW Touareg nicht angeschnallt. Und: Gegen den Fahrer des Autos wird jetzt wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

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Ein Bild des Schreckens: Am Samstagnachmittag war Junior Malanda auf der A 2 bei Porta Westfalica ums Leben gekommen. Der ehemalige VfL-Mittelfeldspieler starb noch am Unfallort.

Achim Ridder von der Polizei Bielefeld: „Es steht fest, dass Herr Malanda nicht angeschnallt war. Das war sehr wahrscheinlich der Grund, warum er aus dem Fahrzeug herauskatapultiert wurde.“ Malanda hatte sich zum Unfallzeitpunkt auf der Rückbank des Autos befunden, wurde beim Unfall durch die Heckscheibe des Wagens herausgeschleudert und starb noch an der Unfallstelle.

Der schlimme Verdacht, dass der Fahrer womöglich keinen gültigen Führerschein besaß, hat sich hingegen nicht bestätigt. Ridder: „Der Fahrer ist im Besitz einer Fahrerlaubnis. Die Ermittlungen dauern an.“

Wie die Polizei weiter mitteilte, wird jetzt gegen den Fahrer wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. „Er hat sich im Beisein seines Anwaltes bereits zu der Sachlage geäußert“, sagte Polizeisprecher Michael Kötter. Beim Fahrer soll es sich um Anthony D‘Alberto handeln, der in der U-21-Mannschaft des RSC Anderlecht spielt. Bei dem Verkehrsunfall hatte sich der Fahrer nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten. Die liegt an der Unfallstelle in Höhe Porta Westfalica bei Nässe bei 80 km/h. Aus Belgien heißt es: Der Wagen sei zum Unfallzeitpunkt fast doppelt so schnell unterwegs gewesen.

Malandas Kumpels D‘Alberto und Jordan Atheba (beide waren wohl angeschnallt) wurden nur leicht verletzt.

eh

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