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Pokal soll den Kick für die Liga bringen

VfL Wolfsburg Pokal soll den Kick für die Liga bringen

0:1 in Gladbach verloren, aber der VfL hat keine Zeit, um Wunden zu lecken. Morgen (20.30 Uhr) geht’s schon weiter - mit dem Pokal-Halbfinale bei Drittligist Arminia Bielefeld. Für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten geht’s aber nicht nur um seine zweite Endspiel-Teilnahme, es geht auch um die restlichen vier Liga-Spiele.

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Könnten ein bisschen neuen Schwung gebrauchen: Die VfLer nach der Sonntag-Niederlage in Mönchengladbach.

Quelle: cp24

Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf Rang drei, sechs auf Rang vier - dass der VfL das Polster in den Partien gegen Hannover, in Paderborn, gegen Dortmund und in Köln noch verspielt, ist schwer vorstellbar. Aber: Einiges muss schnell besser werden, zudem ist’s schon länger her, dass die Wolfsburger in der Liga richtig überzeugen konnten. In Gladbach wirkten viele Stars müde und überspielt. Jetzt soll ausgerechnet die Bielefeld-Partie wieder den richtigen Kick verleihen.

„Wir sollten nicht so viel über Punkte, die wir aus den restlichen vier Spielen noch brauchen, reden“, sagt Trainer Dieter Hecking und denkt an das heiße Halbfinale auf der Alm: „Für uns kann das ein guter Abend werden, im positiven Fall wird uns das einen Schub für den Rest der Saison geben.“ Und was ist, wenn es schiefgeht? „Im negativen Fall werden wir uns schütteln, um danach Platz zwei oder drei absichern zu können“, so der Trainer weiter.

Bei vielen Spielern war die Niederlage in Gladbach schon kurz nach Schlusspfiff kein so großes Thema mehr, der Fokus lag ziemlich schnell auf Bielefeld. „Ich bin jetzt zum dritten Mal mit dem VfL im Halbfinale, zweimal hat’s gegen die Bayern, einmal gegen Dortmund nicht geklappt. Aber jetzt ist es an der Zeit, einen Schritt weiterzugehen“, so Diego Benaglio kämpferisch. Wolfsburgs Nummer 1 und Kapitän sieht’s wie Hecking, dass die Bielefeld-Partie noch einmal für den Endspurt pushen kann, wenn es denn morgen gut geht und der Tabellenzweite das „bislang wichtigste Spiel der Saison“, wie es Ivan Perisic bezeichnete, für sich entscheidet und 20 Jahre nach seiner ersten Endspiel-Teilnahme wieder nach Berlin darf.

eh

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