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Pokal-Start: Erst einmal eine richtige VfL-Blamage

VfL Wolfsburg Pokal-Start: Erst einmal eine richtige VfL-Blamage

Eine schlechte Vorbereitung, eine verpatzte Generalprobe und das wohl unangenehmste Los, das man erwischen konnte: Wie sehr muss der VfL vor einem Pokal-Aus am Sonntag in Darmstadt zittern? Als Blamagen-Klub ist Wolfsburgs Fußball-Bundesligist jedenfalls nicht bekannt.

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Ein Grund zum Zittern? Trainer Dieter Hecking (l.) spielt mit seinem VfL am Sonntag in der ersten DFB-Pokal-Runde bei Zweitliga-Aufsteiger Darmstadt 98.

Raus in Runde eins - für einige Bundesligisten ist Pokal nur einmal im Jahr. Dazu gehört der VfL nicht. Seit dem Wiederaufstieg in den Profifußball 1992 verloren die Wolfsburger ihr erstes Pokalspiel nur dreimal auf sportlichem Wege. 1993 unterlag der VfL als Zweitligist beim Bundesligisten Dynamo Dresden nach Elfmeterschießen. Holger Ballwanz und Stephan Täuber verschossen. Ebenfalls im Elferschießen verloren die Wolfsburger 1995. Bei Regionalligist Altmark Stendal versagten Stefan Meißner und Siggi Reich die Nerven. Als Bundesligist verlor der VfL nur einmal - 2011 bei Viertligist RB Leipzig. Daniel Frahn traf beim 3:2 vor mehr als 30.000 Zuschauern dreifach für die Sachsen.

Zudem schied der VfL einmal am grünen Tisch aus. Zwar wurde die Erstrunden-Partie 2004 bei den Amateuren des 1. FC Köln mit 3:0 gewonnen. Doch der VfL setzte beim Regionalligisten mit Marian Hristov einen Spieler ein, der für den Pokal noch gesperrt gewesen war. Die Folge war eine Spielwertung von 2:0 für die FC-Bubis.

Droht dem VfL bei Zweitliga-Aufsteiger Darmstadt etwa eine Blamage? „Wir haben in der vergangenen Pokal-Saison oft gegen Zweitligisten gespielt. Es ist immer das gleiche Schema: Sie werden kämpfen“, erwartet Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking. „Aber wir sind die bessere Mannschaft. Das werde ich meinen Spielern vor Augen führen.“ Die Gefahr, den Gegner zu unterschätzen, sieht Mittelfeldmann Maxi Arnold nicht: „Wir wissen, dass es eine schwere Aufgabe ist. Aber sie ist lösbar.“

rs/mé

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