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Pfiffe für Brasilien, Lob für Luiz Gustavo

WM 2014 Pfiffe für Brasilien, Lob für Luiz Gustavo

Gemischte Gefühle bei Brasiliens Nationalelf wenige Tage vor der WM - im letzten Testspiel am vergangenen Freitag gab es zwar ein 1:0 gegen Serbien, die Leistung allerdings war mau. Positive Ausnahme: Luiz Gustavo vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg.

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Gute Leistung gegen Serbien: VfL-Brasilianer Luiz Gustavo.

Der 26-jährige VfLer ist zu einer festen Größe in der Selecao geworden, agierte gegen Serbien als zentraler Defensiv-Spieler vor der Abwehrkette, während sein etatmäßiger Doppel-Sechs-Partner Paulinho (Tottenham) eher offensiver spielte. Gustavo überzeugte mit Umsicht, starkem Stellungsspiel und hoher Pass-Sicherheit, wurde immer dann gesucht, wenn die Stars vor ihm mal wieder keinen Weg durch die gute Abwehr der Serben fanden.

Die eigentlichen Stars der Selecao allerdings spielten so schlecht, dass es zur Pause Pfiffe im Morumbi-Stadion von Sao Paulo (nicht das WM-Stadion) gab. Mit den eingewechselten Willian (Chelsea) und Fernandinho (Manchester City) kam Schwung ins Spiel, beide dürfen sich Chancen auf den Sprung in die Startelf ausrechnen. Zittern um den Platz im Mittelfeld muss Luiz Gustavo aber nicht - Oscar (Chelsea) und Paulinho wären wahrscheinlichere Ersatzbank-Kandidaten.

Dass Fred wenigstens noch den Siegtreffer erzielte, rettete die Stimmung ein wenig - immerhin war Brasilien gegen den Nicht-WM-Teilnehmer mit der besten Elf angetreten. Die Bewertungen in den brasilianischen Medien allerdings waren kritisch; Luiz Gustavo gehörte zu denen, die besser bewertet wurden.

Bemerkenswert: Offensiv-Superstar Neymar wurde bei jedem Ballbesitz bejubelt - obwohl er grenzenlos ineffizient spielte. „Wir sind noch nicht bereit“, meinte er hinterher selbstkritisch. „Wir müssen uns steigern, aber dafür haben wir noch Zeit.“

apa

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