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Pfiffe: „Da müssen die Jungs durch“

VfL Wolfsburg Pfiffe: „Da müssen die Jungs durch“

Bei den Fehlpässen vor der Pause fing es an, bei den zu zögerlichen Angriffen kurz vor Schluss wurde es dann richtig laut: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg wurde am Sonntag beim 1:1 gegen Köln so heftig ausgepfiffen wie lange nicht mehr.

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Unmut unter den VfL-Fans: Von den Rängen wurde gegen Köln heftig gepfiffen.

Quelle: Photowerk (bb)

„Wenn du seit fünf, sechs Spielen nicht gewonnen hast, entsteht Ungeduld. Das ist normal“, sagte Torhüter und Kapitän Diego Benaglio.

Auch Trainer Dieter Hecking hatte Verständnis für die Pfiffe: „Klar, wenn du zum Teil Bälle ins Aus oder am Mitspieler vorbei spielst, dann kommt auch Unruhe auf. Da müssen die Jungs durch.“ Benaglio meinte allerdings: „Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann wäre es besser, die Pfiffe kommen erst nach dem Spiel. Während einer Partie hilft es uns mehr, wenn positive Stimmung verbreitet wird.“

Heimspiel in der VW-Arena: Der VfL Wolfsburg erzielte gegen Köln nur ein 1:1-Unentschieden.

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Doch nach der tollen vergangenen Saison mit Vizemeisterschaft, Pokalsieg und mitreißenden Auftritten hatten die Anhänger gehofft, dass es auch im Jahr danach Ähnliches zu sehen gibt. Doch das VfL-Spiel sieht momentan zäh aus, wirkt verkrampft - und ist eben nicht mitreißend.

„Wir haben gute Fans, aber wir kennen es auch von ihnen, dass sie immer etwas anderes sehen wollen“, meinte Mittelfeldspieler Luiz Gustavo. Siege und Erfolge eben. „Aber man darf auch nicht vergessen, dass es unser erstes Heimspiel im neuen Jahr war.“ Da könne noch nicht alles gleich funktionieren.

Klaus Allofs wollte die Pfiffe nicht überbewerten. „Die Erwartungen sind da, wir haben viele tolle Heimspiele abgeliefert, so dass man sagt: Gegen den FC werden wir das schon hinbekommen. Aber wir haben es eben nicht gut gespielt“, so der Manager. Die Pfiffe seien nicht „dramatisch“ gewesen. „Als es dann 1:1 stand, sind wir trotzdem unterstützt worden. Dieses Fass mach‘ ich jetzt nicht auf. Die Unterstützung unserer Fans ist unser geringstes Problem.“

eh

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