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Perisic: „Auch ich bin ein Neuzugang“

VfL Wolfsburg Perisic: „Auch ich bin ein Neuzugang“

In seinem ersten halben Jahr beim VfL hatte Ivan Perisic mit Anlaufschwierigkeiten und vielen Verletzungsproblemen (Innenbandeinriss im Knie, konnte nur elf Spiele machen) zu kämpfen. Für den kroatischen Nationalspieler des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten ist diese Vorbereitung daher eine Art Neustart. In der neuen Saison soll beim Offensivmann alles besser werden. Was er sich vorgenommen hat und warum er sich auf das Testspiel am Freitag in Brügge so freut, verriet der Ex-Dortmunder im Interview mit WAZ-Sportredakteur Engelbert Hensel.

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In Sachen Frisur war‘s ein Fortschritt: Ivan Perisic als Spieler des
FC Brügge (kl. Bild) und des VfL.

WAZ: Anlaufschwierigkeiten, Verletzungssorgen - fühlen Sie sich vor Ihrer ersten kompletten VfL-Saison wie ein Neuzugang?

Perisic: (lacht) In den ersten sechs Monaten hier war ich nicht so glücklich, ich war drei Monate weg, weil ich dreimal verletzt war. Jetzt kann man sagen: Auch ich bin ein Neuzugang.

WAZ: In den Tests gegen Sion und St. Étienne haben Sie gezeigt, dass Sie den VfL stärker machen können. Erleben die Fans in diesem Jahr endlich den echten Ivan Perisic?

Perisic: Zunächst einmal möchte ich verletzungsfrei bleiben. Denn in den vergangenen vier Jahren hatte ich fast nichts, daher war das, was ich im vergangenen halben Jahr erlebt habe, etwas Neues für mich. Jetzt tue ich alles, um ein wichtiger Teil dieser Mannschaft zu werden, um mit ihr viele Siege einfahren zu können.

WAZ: Wie groß ist Ihr Hunger nach Titeln mit dem VfL?

Perisic: (schmunzelnd) Bayern und Dortmund sind die beiden besten Teams Europas - sie zu schlagen, wird schwer. Unser Ziel muss es sein, sich für Europa zu qualifizieren. Wir müssen es schaffen, so weiter zu machen wie in den letzten zehn Spielen in der vergangenen Saison. Da waren viele Sachen gut. Nur eines darf uns nicht mehr passieren.

WAZ: Verraten Sie es uns?

Perisic: Wir hatten in dieser Phase Spiele, in denen wir 1:0 oder 2:0 geführt haben, aber am Ende stand ein Unentschieden. Das war zu oft der Fall.

WAZ: Sie haben wieder links in der offensiven Dreierkette gespielt - ist das Ihre Lieblingsposition?

Perisic: Ob links, rechts, in der Mitte, im Sturm oder auf der Sechs - ich kann diese Positionen alle spielen.

WAZ: Sie auf der Sechs?

Perisic: Ja, bei meinen Klubs in Frankreich oder in Belgien habe ich das manchmal gespielt. Da war ich auf der Doppel-Sechs der offensivere Part. Aber egal, wo - ich will spielen. Denn das ist ein wichtiges Jahr für mich.

WAZ: Auch wegen der WM 2014 in Brasilien?

Perisic: Ich habe hier einen guten Job zu machen, weil wir mit Kroatien gute Chancen haben, da dabei zu sein. Für unser Land wäre diese WM etwas Großartiges. Eine WM in diesem Land ist halt etwas Spezielles. Als ich angefangen habe, Fußball zu spielen, habe ich von so etwas geträumt.

WAZ: Über den FC Brügge haben Sie sich den Traum von der Bundesliga erfüllt. Am Freitag gibt‘s jetzt das Testspiel dort. Freuen Sie sich schon darauf?

Perisic: Klar, weil ich mit diesem Verein viele schöne Erinnerungen verbinde. Ich war zwei Jahre da, habe mit Brügge international gespielt. In meinem zweiten Jahr war ich der beste Spieler, der beste Skorer.

WAZ: Also ist diese Rückkehr ein spezielles Testspiel?

Perisic: Genauso ist es. Die Verantwortlichen sind alle noch da, ich habe noch viel Kontakt zu ihnen. In Brügge hatte ich zwei perfekte Jahre. So etwas will ich auch beim VfL erleben.

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