Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Pechvogel Dost wieder im Mannschaftstraining

VfL Wolfsburg Pechvogel Dost wieder im Mannschaftstraining

Jetzt kann alles ganz schnell gehen: Gestern trainierte Bas Dost zum ersten Mal seit seiner schlimmen Fußverletzung wieder mit der Mannschaft. In der kommenden Woche soll der VfL-Stürmer dann richtig Fahrt aufnehmen. Sein Ziel: ein Kurzeinsatz beim Spiel in Frankfurt in zehn Tagen.

Voriger Artikel
„Den zweiten Schritt machen“
Nächster Artikel
Ex-Profi Rehmer in Wolfsburger Klinik

Der Bas am Ball: Nach langer Verletzungspause konnte VfL-Stürmer Dost gestern wieder mit seinen Kollegen trainieren.

Wenn‘s nach Dost gegangen wäre, hätte das Comeback sogar noch schneller gehen können: „Ich habe zu Klaus Allofs gesagt, dass ich gegen Bremen wieder dabei bin.“ Das wäre am Samstag gewesen. Nach dem Training gestern meinte der Holland-Knipser jedoch: „Ich habe zwar keine Schmerzen. Aber ich spüre, dass ich nicht fit genug für den deutschen Fußball bin. Jetzt habe ich zum Trainer gesagt, dass ich mit zehn Minuten Einsatzzeit in Frankfurt sehr zufrieden bin.“

Doch so bescheiden sind Dosts Pläne für den Rest der Saison nicht. „Mein Ziel ist es, für den VfL wichtig zu sein. In der vergangenen Saison habe ich acht Tore geschossen. Das ist zu wenig. Trotz meiner Verletzung wäre ich auch im nächsten Sommer nicht mit acht Saisontreffern zufrieden. Ich möchte mehr erzielen“, so der Stürmer.

Da brennt einer richtig aufs Comeback - kein Wunder, wenn es ihm so viel besser geht als zuletzt. „Ich hatte lange Zeit Angst vor Zweikämpfen, aber jetzt nicht mehr. Ich war bei Dr. Müller-Wohlfahrt. Er hat mir Spritzen gegeben, seitdem ist der Schmerz weg - das ist überragend, das ist Qualität.“

Und eine schöne Entschädigung noch dazu. Dost über seine Leidenszeit: „Ich war gut drauf, hatte viel Lust. Dann ist die Verletzung eine Enttäuschung.“ Zwischendurch war er bei seiner Familie, weil er den Fuß ruhig halten musste. „Eigentlich ist es zu Hause immer schön. Aber diesmal hat‘s mir nichts gebracht. Ich wollte nur zurück und Fußball spielen. Es war eine schwierige Zeit“, so Dost.

rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel