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Ordner stoppen Schmidt: VfL räumt Fehlverhalten ein

VfL Wolfsburg Ordner stoppen Schmidt: VfL räumt Fehlverhalten ein

Wolfsburg. Kuriose Szene vor dem Spiel zwischen dem VfL und Leverkusen: Nach seiner verbalen Attacke vor einer Woche gegen Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann durfte Bayer-Trainer Roger Schmidt gegen den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten nicht auf der Bank sitzen. So weit kam er aber auch erst gar nicht.

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Roger Schmidt in Wolfsburg: Ordner verwehrten ihm ungerechtfertigter Weise den Innenraum-Zutritt vorm Spiel.

Quelle: Sky

Schon rund eineinhalb Stunden vor Spielbeginn verweigerten ihm Ordner den Zutritt in den Innenraum der Arena - ein Fehlverhalten.

„Dabei handelte es sich um ein kommunikatives Missverständnis. Der Verein hat sich umgehend bei Roger Schmidt, Rudi Völler und den Bayer-Verantwortlichen dafür entschuldigt“, hieß es anschließend vom VfL. Was war das Problem? Mehrere Wolfsburger Ordner stellten sich Schmidt in den Weg. Nach kurzer Diskussion wollte er an der Seite neben den Sicherheitskräften vorbeigehen, doch die ließen den 49-Jährigen nicht durch. Doch das Recht dazu hatten sie nicht. Denn ein Innenraum-Verbot gilt bei Trainer-Sperren erst eine halbe Stunde vor Anpfiff sowie eine halbe Stunde nach Spielende, aber nicht 90 Minuten vorher.

Leverkusens Geschäftsführer Michael Schade nahm die Vorkommnisse gelassen zur Kenntnis: „Da hat jemand überreagiert, das ist nicht weiter schlimm.“ Schmidt regte sich auch nicht auf und sah sich das Spiel aus einer Loge an. Die Gelassenheit des Trainers überraschte Schade nicht: „Er ist durchaus ein ruhiger Mensch. Aber bei ihm brennen ab und zu die Lunten durch. Vielleicht schneller als bei anderen.“

mwe

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