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Olic wünscht sich einen Platz auf der Bank!

VfL Wolfsburg Olic wünscht sich einen Platz auf der Bank!

Zwei Tore und eine ganz starke Leistung im Test-Länderspiel gegen die Schweiz: Ivica Olic bekommt Lob von allen Seiten. Doch nach 90 Minuten Power-Fußball für Kroatien ist der Wolfsburger Tor-Oldie so kaputt, dass er sich quasi selbst aus der VfL-Startelf für den Bundesliga-Hit gegen die Bayern streicht.

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Gegeneinander und miteinander: Ivica Olic erzielt in dieser Szene das erste seiner beiden Länderspiel-Tore am Mittwoch gegen Diego Benaglio – am Samstag müssen der Kroate und der Schweizer gemeinsam mit dem VfL gegen den FC Bayern ran.

Quelle: Imago 15717502

Gestern Nachmittag schleppte sich Olic beim Auslaufen der Nationalspieler nur noch über den Platz - und sagte dann: „Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal 90 Minuten gespielt hatte. Ich merke jeden Knochen. Wenn ich mir überlege, dass ich in zwei Tagen gegen eine solche Mannschaft wie die Bayern spielen soll, muss ich sagen: Ich habe diesmal nichts dagegen, nur auf der Bank zu sitzen.“

Olic, der in den nächsten zehn Tagen seine Zukunft entscheiden will, verzichtet auf den Sturm-Platz. Da wird wieder Bas Dost auflaufen. Dass der Kroate aber gut drauf ist, hatte er in der Schweiz gezeigt, wo er beim 2:2 doppelt traf. Da schwärmte sogar Madrid-Star und Landsmann Luca Modric: „Unglaublich, wie der Olic spielt!“

Nicht so gut gefallen hatte der Doppelpack übrigens VfL-Torwart Diego Benaglio, der im schweizerischen Tor stand. „Ich habe Ivi schon gesagt, dass er mir auf den Sack geht“, scherzte der Keeper. „Er hat gezeigt, wie gut er ist. Wenn man sieht, wie viele Kilometer er mit 34 Jahren noch abspult, das ist schon sensationell. Ich hoffe, dass er mir für die beiden Gegentore wenigstens ein Abendessen ausgibt.“

Das will sich Olic noch überlegen, sagt aber augenzwinkernd: „Ich hatte Diego vorher gewarnt, dass er auf mich aufpassen muss. Ich habe nur noch ein paar Monate Vertrag und spiele um eine gute Zukunft. Außerdem lagen wir ja auch gegen seine Schweiz zurück...“

rs

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