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Olic und Hunt: VfL schlägt den HSV mit links

VfL Wolfsburg Olic und Hunt: VfL schlägt den HSV mit links

Was schade ist: Dass es noch zweieinhalb Wochen dauert, bis die nächste Fußball-Party in der VW-Arena starten kann. Denn dieser VfL macht Lust auf mehr! Wie es sich für eine Spitzenmannschaft gehört, fuhr Wolfsburgs Bundesligist gestern einen souveränen 2:0-(1:0)-Sieg gegen einen über weite Strecken überforderten Hamburger SV ein; Ivica Olic und Aaron Hunt trafen.

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Cool: Lässig schiebt Aaron Hunt (l.) den Ball an HSV-Schlussmann Jaroslav Drobny vorbei zum 2:0 ein.

Quelle: Photowerk (bb)

Dass beide Treffer per Linksschuss erzielt wurden, passte ins Bild - denn unterm Strich war‘s ein Sieg mit links. Bis auf die zehn Minuten nach der Pause hatte der einsatzfreudige, gut organisierte und fußballerisch einfach um Längen bessere VfL die Partie im Griff.

Die überragende Stimmung in der erstmals in dieser Saison ausverkauften Arena tat ihr Übriges, aus einer insgesamt guten Mannschaftsleistung ragte Vieirinha noch etwas heraus - weil der gelernte Rechtsaußen als Linksverteidiger ein tolles Spiel machte.

Zu Beginn hatten die Wolfsburger zudem vom übergroßen Respekt des Gegners profitiert - Respekt, den sich der VfL durch seine Siegesserie erarbeitet hat. Die erwartete Zweikampfhärte des HSV nahmen die Gastgeber zudem gut an, Luiz Gustavo und Josuha Guilavogui gewannen viele Zweikämpfe und viele zweite Bälle, hielten damit den Offensiv-Rhythmus hoch. Auch läuferisch war der VfL - trotz der englischen Wochen - dem oft zerfahren wirkenden Gegner überlegen.

Bundesliga: Der VfL Wolfsburg gewinnt mit einem souveränen 2:0-Sieg gegen den Hamburger SV.

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Kurios: Beide Treffer fielen nach Standards, der erste nach einer unsinnig von Valon Behrami verursachten Ecke, der zweite per Konter nach einem HSV-Freistoß - vorbereitet vom überragenden Kevin De Bruyne, der Behrami mit dem Ball am Fuß einfach davonlief.

„Der Gegner war einfach besser“, meinte HSV-Trainer Joe Zinnbauer nach dem Abpfiff. Viel mehr gab‘s auch kaum zu analysieren. Kollege Dieter Hecking freute sich: „Wir waren megapräsent, haben unsere Linie fast 90 Minuten durchgezogen. Jetzt gilt es, die Akkus mal ein bisschen aufzuladen.“ Damit gegen Everton und Gladbach die nächsten Partys steigen können.

apa

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