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Olic‘ Wunsch: Ein Heimtor gegen den Lieblingsgegner

VfL Wolfsburg Olic‘ Wunsch: Ein Heimtor gegen den Lieblingsgegner

In Berlin war er ein Schatten seiner selbst, weil er auf der falschen Position spielen musste. Heute gegen Bremen dürfte Ivica Olic wieder auf seiner Lieblingsposition (Sturmzentrum) beginnen. Und dabei will der VfL-Tor-Opa seine Heimtorflaute beenden.

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Wartet auf ein Heimtor: Ivica Olic.

Zweimal hat der 35-Jährige in dieser Fußball-Bundesliga-Saison getroffen, zweimal in der Fremde. Beim 1:2 bei den Bayern und beim 1:1 bei 1899 Hoffenheim. Aber auf ein Tor im eigenen Stadion muss er schon lange verzichten. Vor über fünf Monaten, beim 4:1 am 12. April gegen Absteiger 1. FC Nürnberg, war der kroatische Nationalspieler zuletzt erfolgreich. „Es wird Zeit, das zu ändern“, sagt der Angreifer - und lässt sich von der Heimtorflaute nicht aus der Ruhe bringen. „Ich habe in München und bei Hoffenheim Tore gemacht, die nicht einfach waren. Da standen wir unter Druck.

Ich kann mit dem Druck, zu Hause so lange nicht getroffen zu haben, umgehen“, sagt Olic schmunzelnd.

Zuletzt durfte Nicklas Bendtner zweimal von Beginn an ran, traf dabei nicht - das spricht dafür, dass heute wieder Olic dran ist. Zumal es gegen den Lieblingsgegner des Kroaten geht. Olic: „Bremen ist meine Mannschaft. Egal, ob ich beim Hamburger SV oder bei den Bayern gespielt habe - gegen Werder habe ich viele Treffer gemacht.“ Stimmt! 18 Mal durfte er gegen den Weser-Klub ran, achtmal hat er dabei getroffen - so oft wie gegen keinen anderen Klub.

„Warum das so ist, ich hab‘ keine Ahnung. Aber gegen Bremen ist‘s für mich fast immer gut gelaufen“, so der VfL-Profi, der nichts dagegen hätte, wenn er auch heute trifft. Damit wäre das mit der Heimtorflaute dann auch Vergangenheit.

eh

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VfL Wolfsburg
„Wir treffen zu oft die falschen Entscheidungen“ sagte VfL-Trainer Dieter Hecking nach dem 0:1 bei Hertha. Ein Beispiel aus dieser Partie veranschaulicht das Problem (Erläuterung unten).

Das Spiel am Mittwoch in Berlin zeigte überdeutlich, was beim VfL (noch) schiefläuft: Offensiv klappt‘s nicht, Wolfsburgs Fußball-Bundesligist strahlt viel zu wenig Gefahr vorm gegnerischen Tor aus. Heute (18.30 Uhr) gegen Werder Bremen muss der VfL einen Pflichtsieg einfahren - und dazu braucht er Torgefahr.

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