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Olic: Kroatien liebt das VfL-Kampfschwein

VfL Wolfsburg Olic: Kroatien liebt das VfL-Kampfschwein

Er läuft und läuft und läuft - und er kämpft und kämpft und kämpft. Nicht nur die Fans des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten lieben ihn dafür, auch die Anhänger der kroatischen Nationalmannschaft feiern Ivica Olic. Liebevoll nennen sie ihn „Kampfschwein“. Der VfL-Tor-Opa (34) steht vor seiner letzten WM - und auf die freut er sich wie ein kleines Kind.

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Gibt immer alles: VfL-Tor-Opa Ivica Olic hat in Wolfsburg eine starke Saison gespielt.

Quelle: imago sportfotodienst

Zweimal (2002 und 2006) war Olic bei einer WM dabei. 90 Mal hat er für Kroatien gespielt, nur zwei weitere Spieler des aktuellen Kaders haben öfter das Trikot ihres Heimatlandes getragen. Trotzdem: „Das ist sicher meine letzte Weltmeisterschaft“, so der VfL-Stürmer, der jedoch überlegt, nach dem Turnier in Brasilien weiter für sein Land zu spielen. „Wenn unser Trainer Niko Kovac zu mir sagt: Ich brauche dich noch, werde ich nicht absagen. Es war immer mein Traum, in unserer Nationalelf zu spielen. Ich freue mich, dass ich fast 100 Spiele gemacht habe.“ Und in denen war es meist so, dass Olic vorangegangen ist. „Ivi rennt wie ein 18-Jähriger“, lobt ihn sein Vereins- und Nationalteam-Kollege Ivan Perisic. „Er ist zu meinem Vorbild geworden und hat mir in einer entscheidenden Phase meiner Karriere geholfen, den richtigen Weg zu wählen.“

Olic kennt den Weg auf dem Platz nach vorn - er arbeitet aber auch nach hinten. Und das mit 34. Woher hat er die Power? Der Wolfsburger denkt an seine Kindheit zurück: „Als kleiner Junge haben wir immer nur Fußball gespielt - so lange, bis mich meine Mutter abgeholt hat. Ich bin dankbar, dass ich solch eine Kindheit hatte.“

Am Donnerstag (22 Uhr) beim Auftakt der Weltmeisterschaft gegen die Brasilianer wird der VfL-Oldie in der Startelf stehen - und wird wieder Vollgas geben. Der Wolfsburger sieht sein Heimatland gegen den Gastgeber und WM-Favoriten aber nicht chancenlos. Er sagt: „Keine Frage, wenn man sich diesen Kader anschaut, sagt man: Eigentlich gibt‘s keine bessere Mannschaft. Die ist großartig, aber das sind keine Außerirdischen.“

eh

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