Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Olic: „Ich war froh, dass es diesen Moment gab“

VfL Wolfsburg Olic: „Ich war froh, dass es diesen Moment gab“

In den ersten vier Spielen der neuen Saison kein Tor gemacht, zuletzt im April gegen Gladbach getroffen - aber beim 2:0 gegen Hertha war VfL-Sturm-Oldie Ivica Olic endlich zur Stelle. Doch statt ausgelassener Freude legte sich der Angreifer den Finger auf den Mund. Wollte er damit seine Kritiker Lügen strafen?

Voriger Artikel
Wieder der Beste: Knoche zur U 21
Nächster Artikel
Hart für Hertha: VfL zweimal ganz eiskalt

Verstummt jetzt die Kritik? VfL-Stürmer Ivica Olic erzielte gegen Hertha sein erstes Saisontor.

„Nein“, wiegelte der kroatische Nationalspieler ab, „das habe ich schon oft gemacht. Das war auch nicht gegen jemand persönlich gerichtet.“ Allerdings: In den vergangenen Tagen war öffentlicht verstärkt diskutiert worden, ob der VfL im Sturm gut aufgestellt ist. Der 33-Jährige gab indirekt zu, dass ihn das beschäftigt hatte. „Die Situation war nicht einfach für mich. Ich habe in der Vorbereitung alles getan, war fit, dennoch hatte ich in den Spielen keine große Chance“, sagte Olic und fügte hinzu: „Daher war ich froh, dass es jetzt diesen Moment gab, wo ich zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle stand.“

Olic meinte damit den verunglückten Torschuss von Abwehrchef Naldo, den er per Grätsche - und nicht in Abseitsposition - zur Führung nutzte. Manager Klaus Allofs freute sich mit Olic: „Für Ivi war‘s wichtig, dieses bedeutende Tor gemacht zu haben.“

Bundesliga: Mit 2:0 gewann der VfL Wolfsburg gegen Hertha BSC Berlin.

Zur Bildergalerie

Nach der Länderspielpause gibt‘s für Olic mit Bas Dost (Syndesmoseband-Zerrung) mehr Konkurrenz um den Platz im Sturmzentrum. „Bas hat in der Vorbereitung einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, er hat verstanden, dass er gegen den Ball arbeiten muss, hat in Spielen gegen gute Gegner getroffen, so dass ich die Hoffnung habe, dass Bas den Konkurrenzkampf vorn aufnehmen wird“, so Trainer Dieter Hecking, der Olic wiederum lobte („Er ist ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft“), aber auch tadelte: „Ich kann die Kritik an ihm zum Teil nachvollziehen, weil er hier und da unorthodoxe Sachen auf dem Platz macht. Ich wünsche mir auch, dass er viel klarer spielt.“

eh/apa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
VfL Wolfsburg
Eiskalt: Ivica Olic hält den Fuß in den Diagonalschuss von Naldo und erzielt so die VfL-Führung; das kleine Bild zeigt: Es war nicht Abseits, sondern gleiche Höhe.

Wenn das 4:0 gegen Schalke vor zwei Wochen ein Festtags-Schmaus war, dann war das Spiel am Samstag gegen Hertha ein Leberwurstbrot - aber lecker war‘s auch. Mit 2:0 (2:0) gewann der VfL eine nicht immer hochklassige, aber sehr intensive Partie. Ivica Olic und Diego per Elfmeter trafen vor 28.600 Zuschauern für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten.

mehr