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Olic: „Ich hatte noch keine große Chance“

VfL Wolfsburg Olic: „Ich hatte noch keine große Chance“

Der VfL und seine Torausbeute, Wolfsburgs Fußball-Bundesligist und die Stürmerfrage - inmitten dieser Diskussionen steht Ivica Olic, die einzige Spitze in den bisherigen Pflichtspielen. Auf dem Konto des Kroaten steht in dieser Saison noch kein Treffer. Trainer Dieter Hecking verlangt, dass er sich mehr einbringt. Jetzt spricht Olic selbst.

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Sein bisher letztes Bundesliga-Tor für den VfL: Ivica Olic trifft im April beim 3:1-Sieg gegen Gladbach zum zwischenzeitlichen 2:1.

Quelle: Photowerk (bb)

Noch kein Tor in vier Pflichtspielen - darüber ist Olic natürlich auch enttäuscht. Die Null-Ausbeute erklärt er aber so: „Ich fände es schade, wenn ich schon fünf, sechs Großchancen verballert hätte. Aber ich hatte in dieser Saison noch keine richtig große Chance.“ Hecking sagt, Olic müsse selbst etwas dafür tun, um in eine aussichtsreiche Position zu kommen. Der nimmt aber auch seine Mitspieler mit in die Pflicht: „Es ist wichtig, dass ich die Bälle dafür bekomme.“

Die Diskussion über einen neuen Stürmer für den VfL nimmt der Ex-Bayern-Star gelassen: „Ich hätte nichts gegen einen Neuzugang. Dann haben wir noch mehr Konkurrenzkampf.“ Er kämpft solange weiter für sein Tor-Comeback. „Mein Moment wird kommen“, verspricht Olic. „Ich brauche meine erste klare Chance, mein erstes Tor, dann löst sich einiges.“

Vielleicht klappt‘s schon am Samstag gegen Hertha, seinen ersten Klub in Deutschland. Für den spielte er aber kaum, wurde abgeschoben, sogar bei den Amateuren für zu schlecht befunden. Seine Frau Natalie lernte er in dieser Zeit kennen, beide haben drei Kinder. „Man kann schon sagen, dass sie das Beste aus meiner Hertha-Zeit war“, sagt Olic.

Seine Frau entscheidet nun auch über seine Karriere mit. Olic‘ Vertrag läuft im nächsten Sommer aus. Er sagt: „Im Winter will ich wissen, wie es weitergeht. Ich brauche Planungssicherheit für meine Familie.“

rs/eh

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