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Olic: Europa-Triumph mit Nasenbruch

VfL Wolfsburg Olic: Europa-Triumph mit Nasenbruch

Zwei Tore in den ersten drei Fußball-Bundesliga-Spielen - ohne die Treffer von Ivica Olic hätte der VfL in der Liga noch größere Probleme. Jetzt freut sich der Tor-Opa auf Europa, auf den Auftakt der Europa League am Donnerstag (21.05 Uhr) beim FC Everton. Und Olic weiß, wie man diesen Wettbewerb gewinnt - er triumphierte bereits 2005 im UEFA-Cup.

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Triumph in Lissabon: Ivica Olic (l.) und ZSKA-Trainer Valeri Gazzaev 2005 mit der UEFA-Cup-Trophäe - das Finale hatte der Stürmer mit gebrochener Nase (r.) bestritten.

Quelle: Imago 01542133

ZSKA Moskau hieß damals sein Klub, mit dem er den Vorgänger-Wettbewerb der Europa League gewann. In Lissabon gab‘s gegen Gastgeber Sporting einen 3:1-Sieg. Und der 35-Jährige hätte eigentlich gar nicht spielen dürfen.

Denn: „Ein paar Tage vorher hatte ich mir bei einem Spiel in St. Petersburg die Nase gebrochen, aber ich wollte unbedingt das Finale spielen“, blickt Olic zurück. „Der Trainer hat damals zu mir gesagt: Nein, ich kann dich nicht spielen lassen. Aber ich habe gesagt: Trainer, egal was mit meiner Nase passiert, ich will unbedingt spielen. Am Ende habe ich gespielt - und wir haben gewonnen. Das war ein super Erfolg.“

Ist so etwas in diesem Jahr auch mit dem VfL möglich? „Wenn ich die Mannschaft von damals mit unserer aktuellen vergleiche, gibt’s keinen großen Unterschied. Aber um so etwas zu gewinnen, braucht man auch das Glück“, sagt Wolfsburgs Torjäger und kommt auf die Gegner Everton, Krasnodar und Lille zu sprechen: „Wir dürfen nicht sagen, dass wir Favorit in der Gruppe sind. Es wird schwer. Everton ist ein englischer Top-Verein, Lille ist eine französische Spitzenmannschaft. Und die große Unbekannte ist Krasnodar.“

Olic wiederum kennt das Team. „Ich habe von einigen ehemaligen Spielern gehört, dass sie in dieser Saison eine gute Rolle spielen können“, so der Stürmer, der als Ziel hat, die Gruppenphase zu überstehen: „Dann werden wir sehen, was für uns möglich ist.“

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