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Olic: Der erste Profi redet über Malanda

VfL Wolfsburg Olic: Der erste Profi redet über Malanda

Ivica Olic hat schon viel erlebt in seiner Karriere. Mit 35 Jahren ist er der erfahrenste Spieler im Kader des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Aber als der Kroate gestern im Trainingslager in Südafrika als erster VfL-Profi über den Tod von Junior Malanda sprach, musste er mehrmals tief durchatmen. Olic über…

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Auch wenn es ihm sichtbar schwerfiel: Nach dem tragischen Unfalltod von Junior Malanda fand Ivica Olic gestern in der Presserunde im VfL-Trainingslager in Südafrika die richtigen Worte.

Quelle: CP24

…seine Gefühle: „Es ist schwierig, jetzt die richtigen Worte zu finden. Die Trauer ist einfach noch zu groß. Ich kann es immer noch nicht glauben. Meine Gedanken sind bei der Familie von Junior Malanda, denn sie hat es jetzt sehr, sehr schwer. Viele von uns haben selber Kinder und wissen, was das bedeutet.“

…den Moment, als die Todesnachricht kam: „Wir kamen noch fröhlich am Flughafen an, dann haben wir die Info bekommen, dass Junior gestorben ist. Es war ein Riesenschock für die ganze Mannschaft. Junior stand noch voll im Leben, war so ein starker Junge. Ich hatte immer das Gefühl, dass er durch Wände gehen kann. Und plötzlich ist er nicht mehr da. Das ist verdammt schwer für uns.“

…die Reise ins Trainingslager nach Südafrika: „Ich glaube, es ist gut für unsere Mannschaft, dass wir das Trainingslager haben, dass wir versuchen können zu arbeiten und unseren Job zu machen. Aber wir werden es immer merken, dass Junior fehlt. So etwas kannst du nicht so schnell vergessen.“

…die Stimmung in der Mannschaft: „Wir haben alle noch in Wolfsburg mit den Seelsorgern gesprochen und versuchen, das Ganze jetzt zu verarbeiten. Jeder ist da etwas anders, ich weiß auch nicht, wie die jungen Spieler damit klarkommen. Für den Trainer ist es auch schwer, er versucht jetzt, die Mannschaft zusammenzubringen.“

…den Blick nach vorn: „Das Leben geht weiter, das ist eben so. Aber Junior Malanda wird immer ein Teil unserer Mannschaft sein. Wir werden für ihn weiterkämpfen, denn er selbst war auch ein großer Kämpfer.“

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