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Offener Brief der Ultras: Hecking versteht den Frust

VfL Wolfsburg Offener Brief der Ultras: Hecking versteht den Frust

Die peinliche Derbypleite der VfL-Profis gegen Braunschweig und ihre Folgen - in einem offenen Brief hatte sich die Fangruppe „Brigade Ultras 02“ an die Spieler des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gerichtet (WAZ berichtete). Ein offener Brief, den Trainer und Spieler durchaus registriert haben, wie Dieter Hecking bestätigte.

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In diesem Brief hatte die Fangruppe ihren Frust über die peinliche Pleite niedergeschrieben. Unter anderem steht da: „Ihr habt nicht verstanden, was es bedeutet, VfL-Fan zu sein und immer belächelt oder niedergemacht zu werden... Euch ist es doch sch... egal, wie wir uns fühlen.“ Und: „Fangt an zu kämpfen, fresst Gras und leistet ehrliche Arbeit. Mehr wollen wir nicht.“ Der Trainer dazu: „Ich verstehe, dass sich die Fans mit einem offenen Brief an uns wenden, das ist ihr gutes Recht, das akzeptieren wir auch, weil wir dafür verantwortlich sind, was am Samstag schiefgelaufen ist.“

Gestern, beim ersten Training nach dem 0:2 gegen die Eintracht, war der Ärger noch lange nicht verraucht. Hier und da gab‘s mal Rufe in Richtung Trainingsplatz: „Genau wie am Samstag...“ Nach der Einheit sagten einige Fans den Profis, dass sie sich am Arbeitsplatz Häme gefallen lassen mussten.

„Ich verstehe, dass die Fans länger brauchen, um den Schmerz zu verarbeiten, dass es Frotzeleien gab. Denen sind auch wir ausgesetzt“, sagte der Trainer nach der Einheit, „aber leider können wir es nicht mehr ändern, das Ding ist in den Sand gefahren worden.“ Aber allzu lange könne sich die Mannschaft damit nicht mehr aufhalten, „denn am übernächsten Wochenende haben wir das nächste wichtige Spiel vor der Brust“.

eh

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