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Ochs: „Es gibt keinen Grund, etwas zu ändern“

VfL Wolfsburg Ochs: „Es gibt keinen Grund, etwas zu ändern“

Im letzten Spiel der Hinrunde hatte Patrick Ochs seine fünfte Gelbe Karte gesehen. Daher muss er beim Rückrunden-Auftakt am übernächsten Samstag gegen Hannover zuschauen. Im VfL-Trainingslager in Sanya erklärte der Rechtsverteidiger, wie er sich nun trotzdem motiviert.

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So lässt es sich aushalten: Patrick Ochs und seine Kollegen sind seit gestern in China, um ein Testspiel zu bestreiten.

Quelle: Roland Hermstein

WAZ : Herr Ochs, wie können Sie Vollgas geben, obwohl klar ist, dass Sie im ersten Spiel nicht ran dürfen?
Ochs : Natürlich ist es schade, dass ich gesperrt bin, aber das ist kein Grund, auch nur einen Schritt weniger zu machen. Ob ich in der A- oder B-Elf trainiere, das ist mir egal. Ich war schon in einer deutlich schwierigeren Lage als nur für ein Spiel gesperrt zu sein.

WAZ : Sie meinen das vergangene Jahr, als Sie beim VfL und in Hoffenheim ausgemustert wurden?
Ochs : Ja.

WAZ : Was hat diese Zeit an Ihnen verändert?
Ochs : Ich nehme es anders wahr, wenn ich spiele. Früher war ich immer auf dem Platz. Dann durfte ich es eine Zeit lang nicht. Also genießt man den Moment jetzt mehr.

WAZ : Haben Sie keine Angst, dass Sie nun wieder auf die Bank müssen, wenn Christian Träsch spielt?
Ochs : Ich sage: Es gibt keinen Grund, etwas an der Startelf zu ändern. Wir waren am Ende der Hinrunde erfolgreich. Ich möchte am zweiten Spieltag der Rückrunde wieder spielen.

WAZ : Wie erfolgreich kann der VfL diese Saison abschließen?
Ochs : Früher hieß es immer, Wolfsburg ist eine Mannschaft, die nicht kämpfen kann – wenn man ihr den Schneid abkauft, ist es zu Ende. Das hat sich komplett gewandelt. Wir sind so gut zusammengewachsen. Wenn das so bleibt, werden wir mit der Truppe noch viel Spaß haben.

WAZ : Der Grundstein wird hier im Trainingslager gelegt. Wie strapaziös ist diese Weltreise?
Ochs : Ja, sie ist anstrengend, keine Frage. Aber wir haben genug Freiraum, um uns zu regenerieren. Es ist schön, in China zu sein. Denn privat kommt man so schnell wohl nicht wieder her.

rs

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