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Nur nach seinem Tor lief es nicht mehr...

VfL Wolfsburg Nur nach seinem Tor lief es nicht mehr...

Seine Kollegen hatten nach dem Auftakt-Sieg in der Champions League schon längst ihre Lieben in den Armen, als der neue VfL-Star Julian Draxler immer noch bei der Doping-Kontrolle weilte.

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Erstes VfL-Heimspiel, erstes VfL-Tor: Für Julian Draxler lief es gegen ZSKA Moskau - einzig bei der Dopingprobe nach der Champions-League-Partie wollte es für den Neu-Wolfsburger länger nicht laufen.

Quelle: Imago

„Da läuft es noch nicht, deshalb überbrücke ich jetzt die Zeit und quatsche mit euch“, sagte der 21-Jährige schmunzelnd, als er zum Gespräch mit den Journalisten erschien.

In den 90 Minuten zuvor war es gelaufen - und wie: Gleich in seinem ersten Heimspiel für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten hatte er gegen ZSKA Moskau mit seinem 1:0 den Siegtreffer erzielt. Dabei war Draxler vor seinem ersten Auftritt in seinem neuen Wohnzimmer etwas nervös. „Zum ersten Mal vor heimischem Publikum und dann noch Champions League - da herrscht schon eine besondere Anspannung“, gab Wolfsburgs neue Numer 10 zu. Aber: „Ich bin lange im Geschäft, das alles muss man ausblenden - und das habe ich gemacht.“

Nach seinem verhaltenenen VfL-Debüt am Samstag in Ingolstadt zogen Max Kruse und er die Bälle immer wieder an sich - und verteilten sie meist auf die Außen oder entwickelten selbst Torgefahr. „1:0 zu Hause gewonnen, selbst getroffen - viel zu meckern gibt es nicht“, meinte er zufrieden und staunte über sich selbst. Denn: „Ein Tor mit dem Kopf - das ist ja bekanntlich nicht meine allergrößte Stärke, aber wenn man im Strafraum präsent ist, fallen die Tore halt leichter.“

Erstes VfL-Heimspiel, erstes VfL-Tor - der 36-Millionen-Mann steht nach seinem Wechsel von Schalke nach Wolfsburg im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Trainer Dieter Hecking möchte nicht, dass dieser Rucksack zu schwer wird für Draxler. „Julian hat ein gutes Spiel gemacht“, sagte er am Mittwoch - und mahnte die Journalisten: „Ihr wollt Draxler schon wieder hochleben, aber lasst mal die Kirche im Dorf. Natürlich hoffen wir, dass Julian häufiger so auftritt. Aber wir müssen jetzt nicht anfangen, daraus eine Super-Leistung zu machen - das war eine gute Leistung.“

eh

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