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Nur Top-Teams: Deshalb tingelt VfL durch Europa

VfL Wolfsburg Nur Top-Teams: Deshalb tingelt VfL durch Europa

Wolfsburg. Am übernächsten Samstag bestreitet der VfL sein erstes und einziges Spiel in der Vorbereitung in unserer Region - in Gifhorn trifft der Wolfsburger Fußball-Bundesligist auf die Veltins-Auswahl der AZ/WAZ. Danach beginnt für den Tabellenachten der Vorsaison eine Europa-Tour.

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Die Saisonvorbereitung des VfL hat es in sich: Unter anderem treffen die Wolfsburger auf (v. l.) Taulant Xhaka und den FC Basel, Raúl Jimenez und Benfica Lissabon, Markus Rosenberg und Malmö FF sowie auf Bryan Ruiz und Sporting Lissabon.

Quelle: Imago 21990067 / 21732529 / 23503232 / 23121809

„Das Spiel in der Region ist wichtig für uns, keine Frage. Aber dann müssen wir sehen, dass wir gefordert werden“, sagt VfL-Manager Klaus Allofs. Noch nie hat der VfL in den Wochen vor einer neuen Spielzeit gegen so viele hochklassige Gegner gespielt. Los geht‘s mit der Partie bei Kultklub Celtic Glasgow (16. Juli), es folgt die Partie beim FC Basel (19. Juli), im Rahmen des Trainingslagers in Bad Ragaz kommt‘s zum Duell mit dem portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon, anschließend spielen Maxi Arnold und Co. bei Benfica-Stadtrivale Sporting (30. Juli). Zudem gibt‘s ein Testspiel beim schwedischen Rekordmeister Malmö FF (4. August) und schließlich soll noch im zweiten Trainingslager in Bad Waltersdorf gegen einen französischen Erstligisten die Form überprüft werden. Dabei soll es sich um AS Saint-Étienne (in der vergangenen Saison Sechster) handeln.

Der VfL testet nur gegen Top-Klubs - wie kommt‘s? Durch die Teilnahme an der Europa League und zuletzt der Champions League wurden viele internationale Kontakte geknüpft, „insbesondere in unserem Champions-League-Jahr war das so“, erklärt Allofs und fügt hinzu: „Wir wollen uns von Anfang an auf hohem Niveau bewegen.“

Klar ist: Nach dem Verpassen des internationalen Geschäfts kommt der VfL nur in Testspielen in den Genuss, gegen europäische Top-Klubs spielen zu können. „Das soll kein Ersatz für die Nicht-Quali für die Europa League oder Champions League sein. Wir wollen uns permanent auf hohem Niveau bewegen - in der vergangenen Saison haben wir das in der Liga nicht geschafft. Das müssen wir aber endlich lernen“, fordert der Manager, der die Partien nicht als „Testspiele“, sondern als „Vorbereitungsspiele“ bezeichnet. „In solchen Partien kann man eine Menge lernen.“

Auffällig: Keines der Vorbereitungsspiele wird in Wolfsburg stattfinden. „Wir hätten das durchaus gemacht“, so Allofs, der Termingründe und finanzielle Argumente nennt, warum etwa ein Spiel wie gegen Celtic nicht in Wolfsburg steigt: „Das ist sehr teuer und hätte sich wahrscheinlich nicht in einem vollen Stadion widergespiegelt.“

von Engelbert Hensel

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