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Nirgendwo ist es so spannend wie in Wolfsburg

Champions League Nirgendwo ist es so spannend wie in Wolfsburg

Eigentlich ist alles ganz einfach: Wenn der VfL am Dienstagabend (20.45 Uhr) sein Gruppenfinale gegen Manchester United gewinnt, dann ist Wolfsburgs größter Erfolg im europäischen Vereinsfußball perfekt: Das Erreichen der K.o.-Runde in der Champions League – und das als Gruppensieger.

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So wäre es am einfachsten: Wolfsburg jubelt, Manchester United verliert - und der VfL hätte als Gruppensieger die K.o.-Phase erreicht.

Spannend wird es nur, wenn der VfL keinen Sieg einfährt...

Und dann wird‘s so richtig spannend – denn in keiner der acht Königsklassen-Gruppen geht es so eng zu wie in der Wolfsburg-Gruppe B, in der noch drei Mannschaften die Chance auf den Gruppensieg haben und noch kein Team komplett raus ist – selbst ZSKA Moskau würde mit einem Sieg am Dienstag in Eindhoven als Gruppendritter wenigstens noch in der Europa League weitermachen dürfen.

Schlechter als Platz drei kann auch der VfL nicht mehr abschneiden – aber er will natürlich mehr. „Wir wollen dieses Spiel gewinnen“, sagte Trainer Dieter Hecking knapp. Und als er nach einer eventuellen Sonderbewachung für die United-Offensiv-Stars Anthony Martial oder Juan Mata gefragt wurde, ließ er einen tiefen Blick ins VfL-Selbstbewusstsein zu: „Manchester hat Spieler, auf die wir achtgeben müssen – aber der Gegner sollte auch ein Auge auf unsere Spieler haben...“

Dass der Gegner einer der größten und bekanntesten Fußball-Klubs der Welt ist, bremst Heckings Optimismus nicht: „Wir müssen so spielen wie ab der 35. Minute am Samstag gegen Dortmund, mit Begeisterung und Elan. Dann sind wir in der Lage, jeden Gegner zu schlagen.“ Gut für den VfL: United muss gewinnen, um sicher in der Champions League zu überwintern, hat den größeren Druck.

Für Wolfsburg hängt ganz nebenbei auch so viel Geld wie noch nie an einem einzigen Spiel: Ein Sieg gegen Manchester brächte Siegprämie, Marktpool und Achtelfinal-Startgeld von rund 9 Millionen Euro.

apa

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