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Nicht schön, aber eiskalt

VfL Wolfsburg Nicht schön, aber eiskalt

Es war nicht schön, aber erfolgreich: Der VfL steht im Viertelfinale des DFB-Pokals! Der Wolfsburger Fußball-Bundesligist gewann gestern Abend vor 43.400 Zuschauern bei Zweitligist RB Leipzig mit 2:0 (1:0). Daniel Caligiuri und Timm Klose machten mit ihren Toren den nächsten Schritt auf dem Weg ins Finale im Berliner Olympiastadion perfekt.

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Wolfsburger Übermacht: Der VfL (v. r. Naldo, Timm Klose und Bas Dost) ließ sich auch vom ambitionierten Zweitligisten Leipzig (v. l. Rodnei und Tim Sebastian) nicht aufhalten, zog mit einem verdienten 2:0-Sieg ins Pokal-Viertelfinale ein.

Quelle: Foto: dpa

Dabei sah es zunächst gar nicht so gut aus für den Tabellenzweiten der Bundesliga, die Gastgeber hatten die besseren, die klareren Chancen. Nur gut, dass die Versuche knapp das Gehäuse verfehlten, sonst hätte der VfL nach einer guten Viertelstunde bereits mit 0:2 zurückgelegen. Und das wäre nicht einmal unverdient gewesen, weil das Team von Trainer Dieter Hecking Probleme hatte mit dem schnellen Umschaltspiel der Roten Bullen. Brenzlig wurde es häufig, wenn die Leipziger über die linke Seite kamen. Sebastian Jung machte hinten rechts keinen guten Eindruck.

Aber nicht nur er hatte in der ersten Halbzeit Probleme - auch Weltmeister André Schürrle war schwach. Der Offensivmann (noch ohne VfL-Tor) lief sich häufig fest, hatte einige Fehlpässe in seinem Spiel und er vergab kurz vor der Pause eine dicke Chance. Richtig überzeugen konnte da nur Caligiuri, der ein wunderbares Zuspiel des umtriebigen VfL-Stars Kevin De Bruyne eiskalt zur Führung abschloss. Eine Führung mitten in der besten Leipziger Phase.

In der zweiten Halbzeit wurde es dann besser: Der VfL hatte keine Probleme mehr mit dem Leipziger Umschaltspiel, Jung wirkte stabiler, im defensiven Mittelfeld hatte Luiz Gustavo jetzt die Fäden in der Hand, was sich vor allem im Spiel nach vorn bemerkbar machte. Das war jetzt nicht mehr mit Fehlern behaftet. Viel wichtiger aber noch: Vor dem gegnerischen Gehäuse blieb Wolfsburg eiskalt: Nach einer präzise getretenen Ecke von Marcel Schäfer setzte Innenverteidiger Klose mit einem wuchtigen Kopfball den Schlusspunkt.

tik

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