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„Nicht der Moment, wo man eine Trainerdiskussion beginnen sollte“

VfL Wolfsburg „Nicht der Moment, wo man eine Trainerdiskussion beginnen sollte“

Das Pfeifkonzert von den Rängen war am Samstag nach dem 0:0 sehr deutlich, „Hecking-raus-Rufe“ gab es allerdings nur sehr vereinzelt. „Es ist jetzt nicht der Moment, in dem man ernsthaft eine Trainerdiskussion beginnen sollte“, sagte Klaus Allofs, Manager des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, nach dem enttäuschenden Ergebnis gegen Mainz. Die Probleme für den Europacup-Anwärter lägen woanders.

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Frust auf der Bank: Manager Klaus Allofs (l.) und VfL-Trainer Dieter Hecking (2. v. r.) beim Spiel gegen Mainz.

Quelle: imago

„Im Großen und Ganzen bin ich mit der Leistung einverstanden, aber man sieht, dass nicht alles funktioniert und nicht alle in bester Form sind“, so Allofs weiter. Der Druck werde jetzt natürlich „nicht kleiner“, und er laste „auf allen“, auch auf Trainer Dieter Hecking. Aber, das hatte Allofs schon vorm Spiel im Sky-Interview erklärt: „Wir lassen uns nicht vom öffentlichen Druck irgendwohin bringen, sondern wir wollen es so entscheiden, wie wir es für richtig halten.“ Wobei sich der öffentliche Druck bisher in Grenzen hält, es gab nach dem fünften sieglosen Spiel in Folge nur verhalten Fragen nach Heckings Zukunft. In Online-Meldungen zum Mainz-Spiel fanden sich zwar schon gestern immer wieder Überschriften wie „Druck auf Hecking wächst“, Belege für eine intern geführte Trainerdiskussion lassen sich allerdings nicht finden.

Hecking und die Mannschaft sollen und müssen jetzt „ein paar Dinge weiterentwickeln“, wie Allofs es formuliert. Der Trainer selbst sah gegen Mainz „35 Minuten, in denen wir es richtig gut gemacht haben“, musste aber auch feststellen: „Das Ergebnis ist vom Ertrag her nicht das, was wir uns vorstellen. Wir stehen jetzt mit sechs Punkten aus sechs Spielen da.“ Das sei unbefriedigend – weil vor allem die Chancenauswertung nicht stimmt. „Wir sind alle lange genug dabei“, so Hecking, „in solchen Phasen kannst du machen was du willst – da triffst du einfach nicht, das ist im Moment der Knackpunkt. Einstellung und Bereitschaft waren da.“

Bei der Mannschaft ist eine Diskussion um Hecking noch nicht angekommen. Julian Draxler: „Darüber müssen sich andere Gedanken machen. Wir als Team denken darüber nicht nach. Wir müssen Punkte einfahren und das geht nur durch harte Arbeit.“

apa/mwe

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