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Neuer Vertrag: Klose wartet auf ein Signal

VfL Wolfsburg Neuer Vertrag: Klose wartet auf ein Signal

Timm Klose ist der Achterbahnfahrer im Kader des VfL Wolfsburg: Zunächst war der Innenverteidiger beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten erste Wahl, dann kam Dante und Klose musste zuschauen. Jetzt aber durfte der Nationalspieler der Schweiz zweimal von Beginn an ran. Das Ende der Achterbahnfahrt?

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Umworben: Aber Timm Klose (v.) kann sich vorstellen, beim VfL zu verlängern.

Quelle: Imago

So richtig mag der 27-Jährige das noch nicht glauben. Weil er zuletzt häufiger nicht erste Wahl war, sollen alte Interessenten wie Schalke, Hamburg oder auch der SSC Neapel wieder auf den Plan getreten sein - und ihr Interesse am Abwehrmann bekunden. Prompt kamen Spekulationen auf, Klose könnte schon im Winter gehen. Spielen Sie in der Rückrunde noch beim VfL, Herr Klose? Der sympathische Abräumer überlegt kurz und sagt dann: „Das ist noch schwierig zu beantworten. Zu hundert Prozent in eine Richtung zu gehen, ist im Fußballgeschäft einfach falsch. Nichtsdestotrotz bin ich Spieler des VfL, gebe alles für diesen Verein.“

Bis 2017 läuft sein Kontrakt noch. „Ich hoffe, dass es noch länger wird, vielleicht kommt der Verein ja und legt mir einen neuen Vertrag vor - so lange läuft meiner ja nicht mehr hier. Ich hoffe, dass ein Zeichen vom Verein kommt, das wäre positiv für mich“, sagt Klose, der beim Pokalsieger gern immer erste Wahl wäre: „Ich habe den Kampf hier nicht aufgegeben, aber ich merke auch, dass Interesse von anderen Klubs da ist. Doch diese Spekulationen gibt‘s ja, seit ich hier bin.“ Er müsse halt weiterhin aufs Gaspedal treten, „damit der Tag kommt, an dem gesagt wird: Er ist bei uns eine feste Größe und ist aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken“.

Gegen Leverkusen in der Liga und in der Champions League bei der PSV Eindhoven lieferte er Argumente dafür, nahm dabei Schmerzen in Kauf, als er nach einem Zweikampf mit PSV-Kapitän Luuk de Jong kurz benommen war. Klose meinte schmunzelnd: „Vielleicht ist‘s eine kleine Gehirnerschütterung, aber so etwas hatte ich schon oft genug. Ich weiß, wie ich das ausblenden kann...“

eh

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