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Naldo, warum ist der VfL nicht dicht?

WAZ Interview Naldo, warum ist der VfL nicht dicht?

Zwei Niederlagen, dabei fünf Gegentore - der VfL ist mit einem Fehlstart ins neue Jahr gegangen und offenbarte dabei wie schon in der Vorbereitung Defensivschwächen. Woran es liegt und warum dennoch keine Unruhe aufkommt, verriet Abwehrchef Naldo im Interview mit WAZ-Sportredakteur Engelbert Hensel.

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VfL-Abwehrchef Naldo.

WAZ: Zwei Niederlagen zum Start ins neue Jahr: Wie geht die Mannschaft damit um?

Naldo: Ich mache mir keine Sorgen, dass jetzt Unruhe aufkommt. Klar gibt es Kritik von außen, aber wir dürfen uns nicht von unserem Weg abbringen lassen.

WAZ: In den ersten beiden Rückrunden-Partien fünf Gegentore kassiert - warum ist der VfL hinten noch nicht dicht?

Naldo: Da muss ich ein bisschen ausholen.

WAZ: Kein Thema...

Naldo: Gegen Hannover haben wir eine gute erste Halbzeit gespielt, in der zweiten waren wir unkonzentriert. Das Spiel auf Schalke dagegen war ein Schritt nach vorn. Das Siegtor der Schalker kann passieren, das war eben ein super Pass. Ich sage: Trotz der beiden Niederlagen müssen wir ganz ruhig bleiben, denn in der Tabelle sind noch alle Teams dicht beieinander.

WAZ: Aber der Start ins neue Jahr...

Naldo: ...war nicht so, wie wir uns das alle vorgestellt hatten. Aber zwei Niederlagen bedeuten nicht, dass wir eine schlechte Mannschaft haben. Ja, gegen Hannover waren wir nicht gut genug, aber auf Schalke sah das am Samstag schon viel, viel besser aus.

WAZ: Auf Schalke hat der VfL gegen einen Konkurrenten um die europäischen Plätze verloren, jetzt kommt Mainz, das ebenfalls so viele Punkte wie der VfL hat. Wie geht man das Spiel nach dem Fehlstart an?

Naldo: Ganz ruhig. Natürlich wissen wir, dass jetzt Verlieren verboten angesagt ist. Aber die Mannschaft hat am Samstag einen Schritt nach vorn gemacht. Das wollen wir jetzt gegen Mainz beweisen!

WAZ: Der VfL hatte in den Partien viel Ballbesitz, aber wenig zwingende Chancen. Woran liegt das?

Naldo: Der letzte Pass auf Ivica Olic oder Bas Dost ist noch nicht gut genug. Dennoch glaube ich, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir müssen gegen Mainz in Führung gehen, dann wird vieles einfacher für uns.

WAZ: Diego kann dabei nicht mehr mithelfen. Er ist zu Atletico Madrid gewechselt...

Naldo: Jetzt müssen andere sich noch mehr zeigen. Ich denke da an Ivan Perisic, Kevin De Bruyne - und auch an Daniel Caligiuri, wenn er seine RotSperre abgesessen hat. Das sind alles gute Spieler, der Konkurrenzkampf bei uns ist weiterhin groß. Wir können auch ohne Diego viel erreichen.

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