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Naldo: Von Allofs bin ich enttäuscht

VfL Wolfsburg Naldo: Von Allofs bin ich enttäuscht

Wolfsburg. Gestern schnappte sich Naldo seine Familie und flog in den Urlaub nach Dubai. Ausspannen, bevor ein neues Abenteur beginnt. Nach vier Jahren beim VfL wechselt Wolfsburgs Noch-Abwehrchef zu Schalke 04. Dabei wollte er beim hiesigen Fußball-Bundesligisten seine Karriere beenden. Erstmals spricht der Top-Innenverteidiger nun über seinen Wechsel und er sagt, dass er von VfL-Manager Klaus Allofs „enttäuscht“ ist.

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Er geht und ist enttäuscht: Naldo und der VfL konnten sich nicht auf einen neuen Vertrag einigen. Jetzt wechselt der Deutsch-Brasilianer, der mit Wolfsburg den Pokal und den Supercup gewann, zu Schalke 04.

Quelle: Imago

Naldo wird ein Königsblauer – nach dem Saisonfinale gegen Stuttgart hatte diese Meldung bei vielen VfL-Fans für viel Frust gesorgt. Allofs sagte daraufhin, dass er enttäuscht sei, dass der Deutsch-Brasilianer das VfL-Angebot (ein neuer Zweijahres-Vertrag) nicht angenommen habe. Naldo wiederum hatte vom Klub Sprechverbot. Jetzt spricht er. „Als ich gelesen habe, was der Manager gesagt hat, war ich sauer“, so der Abwehrmann. „Ich habe hier vier Jahre lang alles gegeben, war nach meiner schweren Schulterverletzung in der Rückrunde schnell wieder zurück, obwohl mir Ärzte gesagt haben: Naldo, die Saison ist für dich vorbei. Ich habe immer gesagt, dass ich bleiben will – aber am Ende war das nicht möglich.“

Aber Naldo ging‘s beim Wechsel nicht nur ums Geld. „Ich hatte zwei Angebote, die deutlich besser waren als das Angebot des VfL, und ich habe vor allem menschlich nicht gespürt, dass der Verein um mich kämpft – von Schalker Seite wiederum war das anders, dazu spielen sie auch noch international.“

In der Woche vor dem Saisonfinale machte Schalke dann ernst – und unterbreitete dem 33-Jährigen ein Angebot (zwei Jahre plus Option). Vor dem Stuttgart-Spiel hatte Naldos Berater nochmal mit Allofs gesprochen. Ergebnis: Der VfL-Manager war nicht bereit, das VfL-Angebot nachzubessern. Dann fiel die Entscheidung, Wolfsburg zu verlassen. Naldo: „Ich hab‘s mir wirklich nicht leicht gemacht: Aber nach einem langen Gespräch mit meiner Frau war klar: Ich gehe!“

eh

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