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Nach dem Rot-Schock: Arnold will in die Mannschaft zurück

VfL Wolfsburg Nach dem Rot-Schock: Arnold will in die Mannschaft zurück

Die Bundesliga-Saison hätte für Maxi Arnold nicht schlimmer anfangen können. Zunächst war noch alles gut, beim Auftakt in Hannover hatte das VfL-Top-Talent noch in der Startelf gestanden. Aber Arnold sah Rot, musste zwei Spiele zuschauen. Jetzt will er zurück ins Team.

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Zuletzt nur auf der Tribüne: VfL-Talent Arnold mit seiner Freundin Jenny. Ein richtiger Schock war für den Jungprofi sein Rot in Hannover.

Allerdings: Am Samstag in Leverkusen hatte der 19-Jährige es erst gar nicht ins Aufgebot geschafft. Trainer Dieter Hecking erklärt: „Maxi hatte davor zwei Spiele bei der U 20 gemacht und wirkte nicht so frisch.“ Auch wenn es ihm schwerfiel: Arnold kann Heckings Entschluss nachvollziehen. „Man sollte nicht den falschen Ehrgeiz haben, wenn man der Mannschaft nicht helfen kann“, so der schussstarke Linksfuß ehrlich.

Hecking sieht Arnold gerade ein „Wellental“ durchlaufen, so etwas sei bei einem jungen Spieler normal. „Wir haben eine gute Kommunikation mit den Spielern gefunden, für ihn ist alles ersichtlich, er sieht das nicht negativ, sondern ist gut drauf. Man muss ihn sogar manchmal bremsen“, schildert der Trainer.

Dass Arnold in dieses Wellental kam, hängt mit seiner Roten Karte in Hannover zusammen. „Am Anfang hatte ich schon Probleme, damit richtig umzugehen, nach dem Platzverweis war ich geschockt“, gibt er zu. Seine Freundin Jenny, die in Hannover auf der Tribüne die Daumen drückte, war es ebenfalls. „Nach meiner Roten Karte ist sie nach Hause gefahren. Ich selbst hab‘ an dem Tag gedacht: Hoffentlich ist der bald vorbei.“

Seine Lehren aus der Situation hat er gezogen. „Ich muss mich in Zweikämpfen cleverer anstellen“, sagt er frech schmunzelnd. Dieses Frechsein, diese Unbekümmertheit will er wieder auf den Platz bringen. Hecking sieht ihn auf einem guten Weg: „Er hat die Woche Zeit, um sich anzubieten, damit er wieder eine gute Option für den Kader ist.“

eh/rs

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