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Nach dem Fehlstart droht jetzt die Krise

VfL Wolfsburg Nach dem Fehlstart droht jetzt die Krise

Als ob die Lage nach dem Fehlstart in die Fußball-Bundesliga nicht schon schwierig genug gewesen wäre: Mit der 1:4-Pleite beim FC Everton zum Auftakt der Europa League muss der VfL jetzt einen weiteren Stimmungskiller verkraften. Und der nächste starke Gegner kommt bereits morgen (15.30 Uhr) nach Wolfsburg - Liga-Spitzenreiter Bayer Leverkusen.

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Europa-League-Frust in Everton: Kevin De Bruyne (v. l.), Ivica Olic, Robin Knoche, Junior Malanda und Maxi Arnold.

Quelle: Imago 17529242/ 17529243 (Montage)

Der VfL hat viele Baustellen, aber wenig Zeit, um sie zu schließen. Nach der Rückkehr aus England analysierte Trainer Dieter Hecking gestern Mittag mit seinen Spielern die Europapokal-Partie, danach lockerten die Stammspieler bei einer Fahrradtour die müden Muskeln. Ein Mannschaftstraining ist nur heute möglich.

„Es gilt, den Schalter schnell umzulegen“, sagt Hecking, der altbekannte Probleme bei seiner Mannschaft sieht: „Ich frage mich, ob der eine oder andere zuhört, oder warum er seine Sachen nicht so auf dem Platz umsetzt, wie wir das sagen.“ Aus viel Ballbesitz wird kaum eine zwingende Chance kreiert. Wenn der Gegner den Ball hat, machen nicht alle beim Pressing mit. Und obendrein fehlt in allen Mannschaftsteilen oft die Konsequenz, um Gegentore zu verhindern.

Uefa-Europa-League / Everton - Wolfsburg 4:1 / Unverzagt: Wolfsburger Fans im Evertoner Stadion.

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Das alles ist nicht neu, war in Everton aber besonders offenkundig - und nagt an der Moral der Mannschaft. „Wenn ich meine Spieler beobachte, sehe ich keinen fröhlichen Haufen“, so Hecking. „Es sind alle in sich gekehrt und suchen nach Gründen. Sie gehen sehr selbstkritisch mit der Situation um.“ Und die Profis sprechen die Fehler jetzt auch deutlich und öffentlich an (siehe Bericht).

Gegen Bayer geht‘s nun darum, aus einem Fehlstart nicht in die Krise zu schlittern. „Es gibt ja immer mal wieder Trotzreaktionen und Initialzündungen“, so Hecking. „Vielleicht ist Leverkusen dafür genau der richtige Gegner.“ Denn: „Am meisten würde ein Sieg helfen.“

rs/apa

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