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Nach Talente-Flucht: Sprenger bleibt

VfL Wolfsburg Nach Talente-Flucht: Sprenger bleibt

Nach der doppelten Talente-Flucht hat der VfL einen Youngster langfristig gebunden: Innenverteidiger Moritz Sprenger hat bis 2018 unterschrieben. „Für mich war es eine einfache Entscheidung“, sagte der 18-Jährige in Abu Dhabi.

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Dieses Talent bleibt:Nachwuchstalent Moritz Sprenger (r.) unterzeichnete im Trainingslager in Abu Dhabi einen Lizenzspielervertrag über viereinhalb Jahre.

Anders als seine A-Jugend-Kollegen Julian Brandt und Federico Palacios-Martinez bleibt Sprenger. „Ich sehe, dass die sportliche Führung Vertrauen in mich hat und glaube an meine Chance, dass ich den gleichen Weg wie Maxi Arnold oder Robin Knoche gehen kann“, so Sprenger, der sich nicht scheut, auf seinem Weg auch Umwege in Kauf zu nehmen: „In der Rückrunde spiele ich weiter für die U 19. Ab Sommer ist die Möglichkeit gut, Praxis in der Zweiten zu sammeln.“

Wer ist Moritz Sprenger? In Magdeburg geboren, kam er über den MTV Gifhorn in die VfL-Jugend, spielte sieben Mal für die  deutsche U 16. Im Sommer wurde er als Kapitän mit der A-Jugend Meister und baute sein Abitur an der Eichendorffschule mit 1,2 in den Prüfungsfächern Mathe, Chemie und Englisch. Nun hat er ein Fernstudium in Mechatronik begonnen.

Doch Fußball bleibt die erste Wahl – mit guten Aussichten, so VfL-Manager Klaus Allofs: „Die Voraussetzungen sind sehr gut, dass da ein starker Defensivspieler heranwächst.“ Im Trainingslager der Profis soll Sprenger erst einmal reinschnuppern. „Moritz soll mit auf dem Niveau trainieren, damit er Sicherheit in seinem Spiel bekommt“, sagt Trainer Dieter Hecking, der dem Schlaks einen Einsatz im letzten Test in China in Aussicht stellt: „Er hat es sich verdient, weil er in den Einheiten nicht abfällt.“

Sprenger wirkt ruhig, aber selbstbewusst. „Ich versuche, mir von den erfahrenen Innenverteidigern etwas abzuschauen. Natürlich geht hier alles schneller, aber ich habe mich daran gewöhnt. Da darf der Respekt nicht zu groß sein.“

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