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Nach DFB-Debüt: Gerhardt setzt sich hinten links fest

VfL Wolfsburg Nach DFB-Debüt: Gerhardt setzt sich hinten links fest

Wolfsburg. Ricardo Rodriguez, Marcel Schäfer, Jannes Horn und jetzt auch noch Yannick Gerhardt: Auf der Linksverteidiger-Position ist der VfL in dieser Saison so gut besetzt wie noch nie. Der Ex-Kölner feierte nach seiner Umstellung vom defensiven Mittelfeld in die Abwehrkette am Dienstag sein Debüt für die deutsche A-Nationalmannschaft. Und hat derzeit auch beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten die Nase vorn.

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Hofft auf weitere Länderspiele: VfL-Profi Yannick Gerhardt.

Quelle: Imago

„Das zentrale Mittelfeld ist meine Lieblingsposition, aber wenn man als Linksverteidiger zum Nationalspieler wird, kann das auch nicht verkehrt sein“, sagt Gerhardt schmunzelnd. Federführend dafür ist VfL-Trainer Valérien Ismaël, der auf die Fähigkeiten von Gerhardt vertraute und den 22-Jährigen seit seinem Amtsantritt hinten links einsetzt. Keine ungewohnte Rolle für den VfL-Profi: Für die deutsche U21 lief er ebenfalls ausschließlich in der Viererkette auf. In der Liga ist es allerdings Neuland. Denn: Für Köln spielte Gerhardt lediglich ein einziges Mal als Linksverteidiger - beim 2:0-Sieg gegen Bielefeld im April 2014.

Auf welcher Position er ran darf, spielt für Gerhardt keine große Rolle. „Im Mittelfeld musst du dich öfter nach hinten orientieren und aufpassen, was in deinem Rücken passiert. Als Linksverteidiger kann man sich gut nach vorn einschalten, weil der Gegner vielleicht mal schläft oder die Defensivarbeit vielleicht nicht so gern macht“, erklärt Wolfsburgs Nummer 13.

Wovon Gerhardt profitiert, darunter leiden beim VfL derzeit vor allem Schäfer und Horn, die bisher unter Ismaël kaum beziehungsweise gar nicht zum Einsatz gekommen sind. Rodriguez hat seinen Platz in der Innenverteidigung gefunden und damit den Platz für Gerhardt und dessen Weg in die Nationalmannschaft freigemacht.

Nach seinem erfolgreichen DFB-Debüt hofft der VfLer auf weitere Länderspiel-Einsätze. „Man hat in den letzten Jahren gesehen, dass die Außenverteidiger bei der Nationalmannschaft rar gesät sind. Ich habe in der Abwehr bessere Chancen, mich durchzusetzen. Im Mittelfeld ist die Konkurrenz sehr groß“, weiß Gerhardt.

mwe

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