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Mythos Bernabeu: „Bangemachen gilt nicht“

VfL Wolfsburg Mythos Bernabeu: „Bangemachen gilt nicht“

Erst Liga-Alltag gegen Mainz - und am Dienstag dann das packende Rückspiel im Champions-League-Viertelfinale bei Real Madrid. Im altehrwürdigen Bernabeu-Stadion, in das über 80.000 Zuschauer passen.

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Der Real-Tempel: Ins Bernabeu passen über 80.000 Fans – in diesem Hexenkessel muss der VfL am kommenden Dienstag bestehen.

Spieler und Verantwortliche der Königlichen beschwören nach der peinlichen Pleite in Wolfsburg den Mythos Bernabeu. „Sie sollen das ruhig machen. Aber Bangemachen gilt nicht, wir haben gezeigt, dass wir zu außerordentlich guten Leistungen in der Lage sind“, so VfL-Trainer Dieter Hecking, der noch nie als Coach einer Mannschaft an der Seitenlinie des Real-Tempels stand. 2010 hatte er sich dort allerdings das CL-Finale (Inter gegen Bayern 2:0) angeschaut. Er weiß: „Wir brauchen wieder einen außergewöhnlichen Abend, um das Wunder zu schaffen.“

Die Qualität für einen Sieg mit drei Toren Unterschied im heimischen Bernabeu sei bei Real zweifelsohne vorhanden, sagt der Wolfsburger Trainer. Und die Statistik macht den Spaniern ebenfalls Hoffnung: 13 mal verloren die Königlichen im Europacup ein Hinspiel mit zwei oder mehr Toren, achtmal zog der Verein dennoch in die nächste Runde ein. „Wir wissen, dass es kein gutes Ergebnis ist“, so Offensivstar Gareth Bale nach dem Hinspiel, „aber wir wissen auch, dass wir noch Zeit haben, um das Spiel zu drehen.“ Auch sein Teamkollege Toni Kroos äußerte sich da ähnlich. „Vorm Spiel habe ich mir deutlich weniger Sorgen gemacht als jetzt“, gab der Mittelfeldspieler zu. Kroos wies jedoch eine Kritik vehement zurück: „Wir haben Wolfsburg nicht unterschätzt!“

Wie auch immer: „Der VfL-Traum vom Weiterkommen lebt“, sagt Wolfsburgs Nummer 1 Diego Benaglio. Der Kapitän hatte im Hinspiel stark gehalten. Er hat sich bereits auf einen arbeitsreichen Dienstagabend eingestellt: „Dass es im Bernabeu schwer wird, ist uns bewusst.“

eh/mäk

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