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Muss sich die UEFA um das Geld von VW kümmern?

Financial Fairplay: Muss sich die UEFA um das Geld von VW kümmern?

Mit dem „Financial Fairplay“ will die UEFA finanzielle Auswüchse im europäischen Fußball in den Griff bekommen. Im Fokus stehen vor allem Scheich- oder Oligarchen-Klubs wie Manchester City oder Paris Saint-Germain, die aus fußballfremden Quellen zum Teil dreistellige Millionen-Beträge beziehen. Muss sich die UEFA auch um den VfL Wolfsburg mit seinem Eigner Volkswagen kümmern, weil dank VW zu viel ausgegeben werden kann? „Nein“, sagt VfL-Geschäftsführer Wolfgang Hotze.

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In der Diskussion: Der VfL holt Stars wie Kevin De Bruyne, VW zahlt - in Wolfsburg geht man davon aus, dass das auch den neuen UEFA-Regeln des Financial Fairplay entspricht.

Quelle: Photowerk (bb)

Schon seit einiger Zeit muss sich der VfL immer mal wieder kritische Nachfragen gefallen lassen – zuletzt in der „Zeit“. Bei der VfL-GmbH, einer hundertprozentigen VW-Tochter, werde „Financial Fairplay“ unterlaufen, behauptet dort Alexander Steinforth, der gerade eine Doktorarbeit zum Thema schreibt. Und Experte Thomas Dehesselles, Autor eines Buches zum Thema und Fachanwalt, rechnet damit, dass sich die UEFA mit dem „Fall Wolfsburg“ befassen wird und geht von jährlich rund 60 Millionen Euro aus, die VW in seine Fußball-Tochter steckt, davon rund 30 Millionen für Trikotwerbung. Dehesselles: „Die UEFA wird sicher fragen, ob diese Summe angemessen ist.“

Egal, ob diese Zahlen stimmen – die entscheidende Frage ist: Steht dem finanziellen Engagement von VW eine angemessene Werbeleistung (Trikotwerbung und Ähnliches) gegenüber? „Ja“, sagt Hotze, der für Finanzen zuständige VfL-Geschäftsführer, „für einen Betrag X gibt es klar geregelte Gegenleistungen. Die Annahme ,VW zahlt einfach alles‘, der man oft begegnet, ist nicht zutreffend.“

Es werde gern übersehen, dass es sich bei Volkswagen um eine Aktiengesellschaft handele, die ihrerseits festen Regeln unterliegt. „Bei Sponsoring-Leistungen muss VW schon aus aktienrechtlichen Gründen auf eine Angemessenheit der Leistungen achten; wir können nicht einfach machen, was wir wollen“, so Hotze. „Darum haben wir beim VfL keine Angst vor den Regelungen des Financial Fairplay.“

apa

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