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Muskelfaserriss: Draxler verletzt sich im Geheimtraining

Hiobsbotschaft für den VfL Wolfsburg Muskelfaserriss: Draxler verletzt sich im Geheimtraining

Valérien Ismaël - seine kurze Zeit als VfL-Interimstrainer ist alles andere als vom Glück geküsst: Am Donnerstag gab‘s für den 41-Jährigen den nächsten Schock. Am Samstag (15.30 Uhr) in Freiburg muss er auf Julian Draxler verzichten. Der Nationalspieler hat sich im Geheimtraining einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen.

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Er fehlt dem VfL in Freiburg: Julian Draxler hat sich am Donnerstag im Training einen Muskelfaserriss zugezogen.

Quelle: imago/Sportfotodienst

Wolfsburg. Draxler kaputt - der nächste Schock für den Krisen-VfL, der auf Platz 16 abgestürzt ist. Gegen Bayer Leverkusen (1:2) mussten die Wolfsburger auf Vieirinha (Muskelfaserriss), Bruno Henrique (Kreuzbanddehnung), Daniel Didavi, Jannes Horn, Carlos Ascues (alle Trainingsrückstand), Christian Träsch (zuletzt krank und mit Sprunggelenksproblemen) sowie den gesperrten Jeffrey Bruma verzichten. Gegen Bayer verletzte sich dann noch Robin Knoche (Zerrung). „Es ist schon Wahnsinn, wie die Dinge in den vergangenen Tagen so gelaufen sind. Als Julian vom Platz ging, dachte ich nur: Das gibt‘s doch gar nicht“, sagt Ismaël kopfschüttelnd. „Es wäre wichtig gewesen, Julian dabei zu haben, denn er kann den Unterschied in einem Spiel sein.“

Zunächst sah beim Geheimtraining auch noch alles gut aus. Mit Jakub Blaszczykowski hatte sich ein Startelf-Kandidat nach leichter Erkältung zurückgemeldet. Ismaël: „Die Mannschaft hat gut trainiert.“ Aber: Bei Torschussübungen spürte Draxler zum ersten Mal etwas, „dann hat er weitergemacht. Aber nach einem Zweikampf hat er dann abgebrochen“, beschreibt Ismaël den Schock-Moment, der ihn zwingt, erneut Umstellungen in der Startelf vorzunehmen. Wahrscheinlich rückt wie schon in Heidenheim wieder Maxi Arnold ins zentrale Mittelfeld.

Draxler kann derweil nur vorm TV zuschauen. Neben dem Freiburg-Spiel wird Wolfsburgs Nummer 10 auch bei den Länderspielen in San Marino (WM-Qualifikation, 11. November) und gegen Italien (Testspiel, 15. November) ausfallen. Ismaël: „Das ist für Julian und uns sicher bitter, aber jammern hilft jetzt nicht. Wir brauchen einen Sieg.“

eh

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