Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
„Müssen jetzt eine Reaktion zeigen“

VfL Wolfsburg „Müssen jetzt eine Reaktion zeigen“

Innerhalb so kurzer Zeit wurde Diego Benaglio noch nie die Bude vollgehauen. „Am Ende“, sagte der Kapitän und Nummer 1 der Wolfsburger, „wollte bei uns keiner mehr den Ball haben.“ Er wurde von den Kollegen im Stich gelassen.

Voriger Artikel
VW-Krise: Trifft sie bald auch den VfL?
Nächster Artikel
Allofs bleibt nach Winterkorn-Rücktritt gelassen

Ihm wurde die Bude vollgehauen: VfL-Torhüter Diego Benaglio (M.) und Bayerns Fünffach-Torschütze Robert Lewandowski (l.).

„Ein Rückschlag ist diese Niederlage auf jeden Fall. Sie wirft uns aber nicht total aus der Bahn“, glaubt der Wolfsburger Torhüter. Er fordert aber: „Wir müssen die richtigen Lehren ziehen und gegen 96 eine Reaktion zeigen.“ Die Aufarbeitung der 1:5-Pleite begann bereits kurz nach dem Betreten der Kabine. Benaglio beschreibt: „Wir haben zusammengesessen und gesagt: Mund abputzen und weitermachen.“ Damit diese Lewandowski-Show schnell aus den Köpfen verschwindet. „Er war gnadenlos“, sagte der VfL-Torhüter geknickt. „Wir haben einfach kein Rezept gegen ihn gefunden.“

Der Pole haute Benaglio fünf Dinger rein. Dabei hatte der 32-Jährige mit dem Vizemeister zuletzt viermal in Folge zu Null gespielt. Diese Serie ist futsch. „Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen, grundsätzlich an uns zu zweifeln“, sagt Benaglio, der aber gleichzeitig einräumte: „Wir haben bei den Bayern verloren, das ist bitter. Sie sind das beste Team Europas. Aber so etwas wie in den 15 Minuten nach der Pause darf uns trotzdem nicht passieren.“

eh

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell