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Müdigkeit ist für Hecking kein Alibi

VfL Wolfsburg Müdigkeit ist für Hecking kein Alibi

Bundesliga, Europa League, DFB-Pokal: Zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte ist der VfL Wolfsburg zu diesem Saisonzeitpunkt noch in allen drei Wettbewerben vertreten. Am Samstag, beim 0:1 in Augsburg, zeigte diese Dreifachbelastung zum ersten Mal so richtig Wirkung - aber Trainer Dieter Hecking will Müdigkeit nicht als Ausrede gelten lassen.

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Müde VfLer­: Vieirinha, Kevin De Bruyne, Luiz Gustavo (v. l.) und Bas Dost (r.) am Samstag in Augsburg.

Quelle: CP24/Sky/Imago 19184370/19192943

„Ich will das nicht als Alibi nehmen“, so Hecking. Schließlich habe sein Team die Dreifachbelastung zuletzt auch gut weggesteckt. „Da haben wir es hinbekommen. In Augsburg haben wir einfach schlampig gespielt. Nur in der zweiten Halbzeit war unser Spiel phasenweise wieder da.“

Was die Belastung verstärkt hat: Zuletzt gab‘s vier Auswärtsspiele hintereinander - Lissabon, Bremen, Leipzig, Augsburg. „Wir waren viel unterwegs, hatten wenig Ruhe. Das hat man gespürt“, sagt Kevin De Bruyne, der zwar in Augsburg ein ordentliches Spiel ablieferte, dem aber die gewohnten genialen Momente fehlten. Insgesamt wirkte die Mannschaft schläfrig, in den Aktionen fehlte oftmals das Tempo. Die dritte englische Woche in Folge hat Spuren hinterlassen. „Wir waren träge, wollten es ruhig angehen lassen. Aber das ist schwierig in der Bundesliga“, hat Linksaußen André Schürrle festgestellt.

Was war das? Die VfL-Siegesserie endete auswärts mit in Augsburg. Wolfsburg unterlag 0:1. Und auch der Schiri hat seinen Anteil am Ergebnis... Die Gastgeber setzen derweil zum Höhenflug an.

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VfL-Manager Klaus Allofs erwartet von der Mannschaft darum einen Lernprozess: „Ich kann zwar verstehen, dass mal solche Spiele dabei sind, wo du einen Durchhänger hast. Aber dann musst du es cleverer machen.“

Was dem VfL am Samstag fehlte, verdeutlichte die Szene beim Gegentor am besten. Als die Wolfsburger auf den abgewehrten Strafstoß von Keeper Diego Benaglio reagierten, hatte Dominik Kohr schon drei Schritte Vorsprung - und hämmerte den Ball zum Sieg ins Tor.

tik

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