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Müder VfL darf sich über einen Punkt freuen

VfL Wolfsburg Müder VfL darf sich über einen Punkt freuen

Am Ende der fünften englischen Woche in Folge hat ein müder VfL nach einer mauen Leistung wenigstens noch einen Punkt gerettet. 1:1 (0:1) hieß es gestern aus Sicht des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten in Mainz. Beide Tore fielen nach Ecken, für den FSV 05 traf vor der Pause Niko Bungert, für den VfL war nach dem Seitenwechsel vor 32.300 Zuschauern Luiz Gustavo erfolgreich.

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Für die attraktiven Momente waren die anderen zuständig: Der Mainzer Pablo de Blasis versucht sich mit einem Fallrückzieher,   Maxi Arnold schaut einfach mal nicht hin.

Quelle: CP24

Die erste Halbzeit fand quasi ohne den VfL statt. Auf gleich sechs (!) Positionen verändert, war die Wolfsburger Elf fast die gesamte Zeit Zuschauer beim Offensiv-Drang der lauffreudigen, engagierten Mainzer, die mit einer hoch stehenden Abwehrkette den Raum für den VfL gekonnt eng machten.

Die Wolfsburger, die auffällig oft ausrutschten, wirkten fahrig im Passspiel, fanden so gut wie nie zu strukturiertem Aufbau, ließen sich bei Pressingversuchen zu leicht überspielen. Und André Schürrle und Nicklas Bendtner blieben bei allem Bemühen Fremdkörper. Das einzig Gute nach der schlechtesten VfL-Hälfte der Rückrunde: Mainz führte nur 1:0, brauchte dafür auch noch eine Standardsituation.

Bundesliga: Am Ende der fünften englischen Woche in Folge hat ein müder VfL nach einer mauen Leistung wenigstens noch einen Punkt gerettet. 1:1 (0:1) hieß es aus Sicht des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten in Mainz.

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In der Pause stellte VfL-Trainer Dieter Hecking um, beorderte Maxi Arnold aus der Offensivzentrale auf die Doppelsechs, brachte Ivan Perisic und ließ Kevin De Bruyne (vorher zumeist auf Außen) wieder in der Zentrale agieren. Außerdem ersetzte Vieirinha Sebastian Jung. Und so langsam ruckte das VfL-Spiel an, auch wenn De Bruyne diesmal ungewohnt blass blieb. Der Ausgleich-Abstauber von Gustavo machte Mut, aber Mainz blieb in einem jetzt mehr und mehr zweikampflastigen Spiel die bessere Mannschaft mit den besseren Chancen und einer druckvollen Schlussphase.

Und so durfte und musste sich der VfL freuen, dass es beim 1:1 blieb – und bei der Erkenntnis, dass die Wolfsburger in dieser Saison auch bei schlechten Leistungen schwer zu schlagen sind.

tik

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