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Mourinho: Freude über das VfL-Geld

VfL Wolfsburg Mourinho: Freude über das VfL-Geld

Erst wollte er ihn angeblich gar nicht ziehen lassen, nun brüstet sich José Mourinho mit dem Transfer von Kevin De Bruyne und verhöhnt den VfL dabei ein bisschen. Klaus Allofs, Manager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, nimmt die Spitzen des Chelsea-Trainers aber gelassen.

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Zumindest alle Scheine hat er in der Tasche: Chelsea-Trainer José Mourinho (r.) hat sich wenig respektvoll über den VfL und seinen ehemaligen Spieler Kevin De Bruyne geäußert.

Auf einer Pressekonferenz hatte Mourinho auf die Winter-Transfers zurückgeblickt - und dabei gesagt: „Der Weggang von De Bruyne war zu erwarten. Aber das war ein gelungener Transfer, vor allem, wenn man sieht, wie viel Geld wir für ihn bekommen haben und wie wenig wir damals selbst für ihn bezahlt hatten.“ Außerdem meinte Mourinho despektierlich: „Ich bin mit der Art, wie wir unseren Kader in diesem Transferfenster entwurmt haben, glücklich.“

Allofs ordnet die Aussagen des exzentrischen Trainers in die Selbstdarsteller-Schublade ein und meint: „Er setzt die Sache ganz gut für seine Zwecke ein. Auch wenn die Leute so oft an seinen Lippen hängen, finde ich, dass es nicht immer Gesetz ist, was er sagt.“ Der VfL-Manager steht zur De-Bruyne-Ablöse, die irgendwo zwischen 18 und 22 Millionen Euro liegt: „Ein Spieler ist das wert, was ein anderer bereit ist, für ihn zu bezahlen. Wir haben einen reellen Preis bezahlt und einen starken Spieler mit viel Potenzial bekommen.“

Und einen Konter in Richtung des Milliardärs-Klubs Chelsea hat Allofs auch noch. Augenzwinkernd meinte er: „Ich kann ja verstehen, dass sich Mourinho freut, wenn er auch mal einen Spieler verkaufen kann...“

rs

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