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Rodriguez weg? Allofs hat noch kein Signal

VfL Wolfsburg Rodriguez weg? Allofs hat noch kein Signal

Wolfsburg/London. Im vergangenen Sommer hatte er im schicken Emirates-Stadium des FC Arsenal gespielt – damals im VfL-Trikot, in der neuen Saison aber könnte Ricardo Rodriguez das Shirt der Gunners tragen.

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Er dürfte bald das Trikot der Gunners tragen: VfL-Linksverteidiger Ricardo Rodriguez (l.) kann die Wolfsburger dank einer Ausstiegsklausel für 25 Millionen Euro verlassen.

Quelle: Imago

Der Traditionsklub aus der englischen Premier League kann den Linksverteidiger des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten dank einer Ausstiegsklausel (25 Millionen Euro) ohne großen Poker verpflichten (WAZ berichtete). Der VfL wiederum hat sich längst auf den Tag X eingestellt.

Klaus Allofs sagte zwar am Sonntag im Gespräch mit der WAZ, dass es weder aus dem Umfeld des Spielers noch von Arsenal irgendein Signal gäbe, „aber es gibt eben einen bestimmten Zeitpunkt“, wie lange die Klausel im Kontrakt des Nationalspielers der Schweiz greift. Angeblich muss die ganze Sache bis spätestens Ende Juni über die Bühne gebracht sein, danach wäre die Ablösesumme für den Linksverteidiger frei verhandelbar. Aber schon weit vorher soll‘s Klarheit geben.

Der VfL hat sich längst mit Alternativen beschäftigt – etwa mit Jordan Lukaku (KV Oostende). Die Wolfsburger haben angefragt, was der talentierte Belgier kostet. Antwort: 5 Millionen Euro. Neben Lukaku hat der VfL aber auch mit Routinier Marcel Schäfer und Youngster Jannes Horn bereits Spieler im Kader, die Rodriguez ersetzen könnten.

Allofs will sich noch nicht konkret äußern, wie die Planungen aussehen, wenn es zu einem Abgang des Schweizers kommt. „Das tun wir, wenn Ricardo wirklich gehen sollte.“ Gleichwohl sagt er aber auch: „Wir wissen, dass eine Möglichkeit besteht. Das macht uns nicht unruhig. Ganz im Gegenteil: Wir sind darauf vorbereitet.“ Vorbereitet auf den Tag X, der nach viereinhalb Jahren beim VfL Wolfsburg für den 23-Jährigen bald kommen dürfte.

von Engelbert Hensel

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