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Möbius: Im Eiltempo nach ganz oben...

VfL Wolfsburg Möbius: Im Eiltempo nach ganz oben...

Im Alter von 14 Jahren weg von zu Hause, Umzug in eine neue Stadt, ein Leben in ungewohnter Umgebung: Das hat Justin Möbius 2011 auf sich genommen, um seinem Traum, Fußball-Profi zu werden, ein Stück näher zu kommen.

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Feierte in Heidenheim sein Profi-Debüt: VfL-Offensivmann Justin Möbius (am Ball) wechselte mit 14 von Tennis Borussia Berlin nach Wolfsburg und will sich jetzt im Bundesliga-Team etablieren.

Quelle: Imago

Wolfsburg. Mittlerweile hat der VfL-Spieler einen Profi-Vertrag unterschrieben und im Pokalspiel in Heidenheim sein Pflichtspiel-Debüt für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gefeiert. Der Traum ist wahr geworden.

„Die vergangenen Wochen waren sehr aufregend. Erst habe ich meinen Vertrag unterschrieben und dann ging plötzlich alles so schnell“, so der 19-Jährige. „Im Kader zu stehen, ist eine große Ehre, aber dass ich dann auch noch spielen durfte, war richtig toll.“ Über die rasante Entwicklung ist der gebürtige Berliner selbst überrascht, der vor fünf Jahren von Tennis Borussia Berlin zum VfL gewechselt war. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht. Das liegt aber auch am Trainer, der mir Vertrauen schenkt“, lobt Möbius seinen Coach Valérien Ismaël.

Aber: Der Youngster hatte es nicht immer leicht. Den Umzug aus Berlin nach Wolfsburg bereut Möbius zwar bis heute nicht, die Sehnsucht nach der Familie, die weiterhin in der Hauptstadt lebt, war jedoch am Anfang groß. „Ich habe damals ein Probetraining beim VfL absolviert. Der Trainer hat uns mitgeteilt, was er vorhat und davon waren meine Familie und ich sofort überzeugt“, erinnert sich der Offensivspieler. Vor allem das Umfeld in der VfL-Fußball-Akademie habe ihm geholfen. „Am Anfang hatte ich schon Heimweh nach meiner Familie. Normalerweise hast du deine Familie immer bei dir, wenn es im Fußball mal nicht so gut läuft“, so Möbius.

Bei jedem Spiel ist der Youngster zwar noch nicht im Kader, beim Training der Profis ist er aber regelmäßig dabei. Hilfreich ist, dass er Ismaël schon aus der gemeinsamen Zeit in der U 23 kennt. „Ich habe ihn als richtig guten Trainer kennengelernt und war sofort begeistert.“ Als Vorteil sieht er, dass er die Spielidee kennt. „Die Philosophie des VfL war immer gleich. Aber durch Ismaël wollen wir mehr über außen spielen“, sagt Möbius, der am Samstag (15.30 Uhr) gegen Schalke gern wieder im Kader stehen würde: „Das würde mich freuen, aber ich bin nicht enttäuscht, wenn es nicht klappt. Dann gebe ich halt für die U 23 Gas.“

mwe

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