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Mittelfeld-Raute: Heckings neues Wirrwarr-System

VfL Wolfsburg Mittelfeld-Raute: Heckings neues Wirrwarr-System

Mit einer Raute im Mittelfeld war der VfL 2009 zum ersten Mal in seiner Geschichte Meister geworden, mit einem 4-2-3-1-System hatte er im vergangenen Jahr den DFB-Pokal geholt und war Vizemeister geworden. Eine Erfolgsvariante, die Trainer Dieter Hecking da geschaffen hatte.

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Extrem flexibel: In Hannover spielte der VfL im Mittelfeld mit einem neuen System - und das kam bei den Profis gut an.

Quelle: dpa

Aber am Dienstag in Hannover machte der Wolfsburger Coach alles ganz anders. Er setzte auf eine Raute mit Wirrwarr-Faktor.

Mal tauschten Maxi Arnold und Josuha Guilavogui die Positionen, dann Julian Draxler und Arnold, dann Kruse und Draxler... Das verwirrte den ohnehin schon arg verunsicherten Tabellenletzten mit zunehmender Spieldauer vollends. Heckings Taktik-Kniff war mit ein Schlüssel zum Sieg. „Thomas Schaaf geht immer von einem 4-2-3-1 aus, wenn er gegen mich spielt - wir haben dann überlegt, wie machen wir es mit Schürrle, Draxler, Kruse und mit Arnold am besten - dieses System hat sich angeboten“, schildert der VfL-Trainer seine Überlegungen. Der Coach meinte schmunzelnd weiter: „Wir haben 4:0 gewonnen, also war alles richtig.“

Auch seinen Profis gefiel der Systemwechsel. Nationalspieler Julian Draxler, Wolfsburgs Zehner: „Ich habe zuletzt ja meist zentral gespielt, daher war es für mich nicht ungewohnt. Es hat gepasst.“ Das fand auch der dreifache Torschütze André Schürrle, der als zweite Spitze neben Max Kruse sein Startelf-Comeback gegeben hatte: „Max bewegt sich überall hin, man kann sich selbst seine Freiräume suchen. Mal rechts raus, mal links raus, mal in der Mitte. Ich glaube, das tut uns beiden ganz gut. Das war diesmal ein gutes Mittel.“ Weil die VfL-Profis ihre Rollen variabel spielten, so für Überraschungsmomente sorgten. Schürrle weiter: „Das ist für eine Verteidigung dann nicht so einfach.“

Möglicherweise macht Hecking das auch am Samstag gegen Gladbach wieder so - und lässt erneut sein Wirrwarr-System spielen. Der Trainer will sich da noch nicht festlegen: „Es kann sein, es kann aber auch wieder alles anders sein...“

eh

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