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Mit Jugend-Power, aber ohne Schürrle

VfL Wolfsburg Mit Jugend-Power, aber ohne Schürrle

Dortmund. Wenn der Shooting-Star des heutigen VfL-Gegners seinen Geburtstag auf einem Justin-Bieber-Konzert feiert, dann spricht das vor allem für eines: dass er sehr, sehr jung ist. 18 wurde Christian Pulisic am Sonntag.

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Prominenter Ausfall und starker Nachwuchs: André Schürrle (l.) fehlt heute, die Teenager Christian Pulisic und Ousmane Dembélé (r.) sorgen für Furore.

Quelle: imago / dpa

In den Tagen zuvor hatte er zweimal im Trikot von Borussia Dortmund geglänzt - beim 6:0 in der Champions League gegen Legia Warschau und beim 6:0 in der Fußball-Bundesliga gegen Darmstadt 98. Der US-Boy ist aber nur eines von vielen Beispielen für die Jugend-Power beim heutigen VfL-Gegner.

Ousmane Dembélé ist 19, Emre Mor ebenso, Julian Weigl ist 21, der portugiesische Europameister Raphael Guerreiro 22. Wie Pulisic vergrößern sie vor allem die Rotations-Möglichkeiten im Kader von Thomas Tuchel. „Unser Vertrauen gilt diesen jungen Spielern, sonst würden wir sie nicht aufstellen“, so der BVB-Trainer, der sich am Samstag gegen Darmstadt den Luxus leistete, neben Stars wie Mario Götze, Marc Bartra und Shinji Kagawa auch Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang draußen zu lassen.

Aubameyang wird heute in Wolfsburg wohl wieder auflaufen, flankiert möglicherweise von den Teenagern Dembélé und/oder Pulisic. Linksverteidiger Guerreiro könnte in die Offensive rücken, Sven Bender fällt weiterhin aus. Auch ein Wiedersehen mit André Schürrle wird es nicht geben. Der Ex-VfLer fällt mit einer Innenband-dehnung aus. Durchaus ein Verlust für den BVB, denn der Nationalspieler hatte zu Saisonbeginn mit guten Leistungen überzeugt.

„Wäre schön gewesen, wenn er dabei wäre“, findet VfL-Trainer Dieter Hecking. „Ich freue mich immer, einen ehemaligen Spieler wiederzusehen.“ Zumal seine Gedanken zum Abschied des Nationalspielers aus Wolfsburg immer noch „zwiegespalten“ sind, wie Hecking zugibt. „Er hatte schon hier eine gute Entwicklung genommen, ich wäre den Weg gern mit ihm weitergegangen.“ Am Ende sei der Wechsel für Schürrle, den BVB und den VfL (der bis zu 34 Millionen Euro Ablöse bekommt) die beste Lösung gewesen, „weil alle drei Seiten zufrieden waren“.

von Andreas Pahlmann

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VfL Wolfsburg
Eines von fünf Toren gegen einen VfL ohne Gegenwehr: Shinji Kagawa, Adrian Ramos, Marco Reus und zweimal Pierre-Emerick Aubameyang trafen am 32. Spieltag der Vorsaison.

Wolfsburg. Der VfL gegen Borussia Dortmund - heute Abend (20 Uhr) trifft der runderneuerte Wolfsburger Fußball-Bundesligist erstmals in dieser noch jungen Spielzeit auf ein Top-Team. Und gegen das hat der VfL „noch etwas gutzumachen“, betont Trainer Dieter Hecking. Am 32. Spieltag der vergangenen Saison hatte Wolfsburg beim BVB eine 1:5-Klatsche bezogen.

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