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Mit Feuer und Zoff: Im Training geht‘s ab

VfL Wolfsburg Mit Feuer und Zoff: Im Training geht‘s ab

Es regnete in Strömen, aber die VfL-Profis zeigten trotzdem, dass sie noch Feuer haben: Gut eine Stunde mussten sie am Montag an ihrem eigentlich freien Tag Gas geben. Und die Spieler des in die Krise geratenen Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gaben Gas. Auf dem Platz ging es hitzig und laut zur Sache. Es gab sogar Zoff.

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Wurden am Montagnachmittag nass gemacht: Beim Training am eigentlich freien Tag peitschte der Regen den Profis in die Gesichter.

Aber das sei in solch einer Phase normal, sagt Führungsspieler Luiz Gustavo.

Zunächst wurde es zwischen Marcel Schäfer und Daniel Caligiuri beim gut einstündigen Training laut, dann gab‘s Klartext zwischen Abwehrboss Naldo und Schäfer. „Wir müssen in dieser Situation kämpfen“, sagt Gustavo, der seine Gelb-Sperre mit dem 0:3 auf Schalke abgebrummt hat und am Samstag neben Christian Träsch auf der Doppel-Sechs spielen wird. „Wir wollen alles richtig machen, aber ohne Selbstvertrauen ist es schwer, alles richtig zu machen“, kommt der Mittelfeld-Brasilianer auf die sieben Spiele ohne Sieg zu sprechen. Entscheidend sei jetzt, dass Kampfgeist und Leidenschaft auch in den Spielen gezeigt werden. Und: „Jeder muss selbstkritisch sein - nur dann werden wir als Mannschaft wieder besser.“

Trainer Dieter Hecking stand während der aggressiven Einheit an der Seite und schaute genau hin, wie sich seine zuletzt schlappen Profis präsentierten. Was er sah, fand er gut. „Das war in Ordnung“, sagte Hecking, der seine Spieler nach der Pleite auf Schalke scharf kritisiert hatte. „Die Mannschaft ist momentan keine Mannschaft“, hatte der Coach offen und ehrlich zugegeben. Wie reagieren seine Profis auf diese Kritik? „Wir sind nur Mitarbeiter, er ist der Chef. Wir haben den Mund zu halten und zu arbeiten“, entgegnet Gustavo. Auch am eigentlich freien Montag. „Was der Trainer sagt, muss gemacht werden - so einfach ist das.“

Hecking und Manager Klaus Allofs fordern mehr Leidenschaft, mehr Emotion, mehr Zusammenhalt, weil die VfLer nach Gegentoren meist auseinanderfallen. „Die Jungs müssen verstehen, warum wir das jetzt so machen und nicht frei geben. Wenn einer das Gefühl hat, wir machen das nur, weil der Trainer schlechte Laune hat, hat er es nicht verstanden“, so der Coach, der offenlässt, ob es vorm Ingolstadt-Spiel überhaupt einen freien Tag gibt.

eh

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