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Meniskus eingerissen: Didavi fehlt dem VfL wieder

VfL Wolfsburg Meniskus eingerissen: Didavi fehlt dem VfL wieder

Wolfsburg. Was für eine Hiobsbotschaft: VfL-Profi Daniel Didavi hat sich bei der 1:5-Pleite gegen Borussia Dortmund einen Meniskuseinriss im linken Knie zugezogen. Damit fehlt der Kreativkopf dem Wolfsburgs Fußball-Bundesligisten drei bis vier Wochen. Morgen wird er in München operiert. Dabei hatten die Verantwortlichen von dem Risiko gewusst, doch VfL-Coach Dieter Hecking vertraute dem Ärztestab und wechselte Didavi zur zweiten Halbzeit ein.

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Bittere Geschichte: Zunächst durfte Daniel Didavi gegen Dortmund sein Comeback feiern, der Kreativkopf traf - und verletzte sich wieder am Knie.

Quelle: imago sportfotodienst

Bereits vor wenigen Tagen musste der Ex-Stuttgarter am selben Knie punktiert werden. Ihm war eine Zyste geplatzt, wodurch Flüssigkeit ausgetreten war. Der Eingriff war dem 26-Jährigen nach seiner Einwechslung in der Halbzeitpause nicht anzumerken. Daher möchte der Trainer nicht von fahrlässigem Verhalten sprechen. „Daniel wollte unbedingt spielen“, meinte Hecking am Dienstagabend.

Der Coach vertraute nicht nur seinem Schützling, sondern auch der medizinischen Abteilung. Die hatte dem Fußballlehrer grünes Licht gegeben. „Es war nicht fahrlässig, Daniel zu bringen. Wir waren im ständigen Austausch mit unseren Ärzten. Alles war klar abgesprochen, so wie wir es immer tun“, sagte der Trainer gestern nach dem Auslaufen.

Allerdings: Beim Thema Knie schrillen bei Didavi sofort die Alarmglocken, weil ihn ein Knorpelschaden im Jahr 2012 fast die Karriere gekostet hätte. So schlimm ist es zum Glück diesmal nicht, dennoch schmerzt der Ausfall der Nummer 11. Denn in den ersten Partien der neuen Saison war er der Denker und Lenker in der Offensive, belebte das VfL-Spiel, zudem traf er zum Liga-Start beim Sieg in Augsburg und jetzt gegen Dortmund.

Die Schmerzen in Didavis Knie traten wenige Minuten nach dessen Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 1:2 auf. Doch der bislang torgefährlichste VfL-Profi biss auf die Zähne - in der 88. Minute ging es dann nicht mehr. Didavi musste runter. Heckings Wechseloptionen waren aufgebraucht, sodass sein Team zu zehnt zu Ende spielen musste. „Daniel ist jetzt natürlich sehr enttäuscht. Wir hoffen, dass er uns schnellstmöglich wieder zur Verfügung steht“, so der VfL-Trainer.

von Marcel Westermann

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