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„Meine Eltern haben gesagt: Bleib!“

VfL Wolfsburg „Meine Eltern haben gesagt: Bleib!“

Die Verhandlungen waren hart und lang, und zwischenzeitlich sah es eher nach Trennung als nach Verlängerung aus. Vergessen und vorbei, denn Ricardo Rodriguez hat seinen Vertrag beim VfL verlängert. Im Interview erklärt der Nationalspieler der Schweiz, warum er sich etwa gegen Manchester United und für Wolfsburg entschieden hat.

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Freut sich mit ihrem Sohn: Marcela Rodriguez und Ricardo während des VfL-Sommer-Trainingslagers in Bad Ragaz.

WAZ : Was war ausschlaggebend dafür, dass Sie bleiben?
Rodriguez : Ich habe lange mit meinen Eltern und meinen Beratern darüber gesprochen, Sie haben gesagt: ,Bleib in Wolfsburg! Das ist der richtige Weg für dich‘.

WAZ : Inwieweit hat auch die tolle Hinrunde dazu beigetragen?
Rodriguez : Wir werden in der Vorbereitung jetzt noch ein paar Dinge verbessern, dann kann es wieder losgehen. Ich hoffe, dass es am Ende für die Champions League reicht, wir haben die Spieler dafür, um das schaffen zu können.Nicht nur ich war enttäuscht, als wir sie im Sommer verpasst haben. Jetzt haben wir die Europa League - das ist auch gut. Wir wollen da weit kommen und dann schauen wir mal, was in der nächsten Saison ist.

WAZ : Haben Sie lange gegrübelt, weil Top-Klubs Sie auch haben wollten?
Rodriguez : Ja, klar habe ich gegrübelt. Es war immer schön zu hören, dass ein paar Klubs Interesse haben. Aber ich bin ein ruhiger Typ, der nur Fußballspielen möchte. Ich habe mich nicht damit beschäftigt, zumal ich Menschen in meinem Umfeld habe, die sich um solche Dinge kümmern.

WAZ : Sie wollen mit dem VfL in der Champions League spielen, aber träumen Sie auch davon, mit dem VfL einen Titel zu gewinnen?
Rodriguez : (lacht) Alle wollen in die Champions League, dafür muss man halt arbeiten. Und das tun wir.

WAZ: Und was ist mit einem Titelgewinn?
Rodriguez: Das wäre schön, aber so weit will ich jetzt noch nicht denken. Jetzt kommt erst mal die Rückrunde.

eh

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VfL Wolfsburg
Sie haben den Mega-Vertrag unter Dach und Fach gebracht: Rodriguez (2. v. l.) mit seinen Beratern Di Domenico (l.) und Wittmann (r.) sowie VfL-Manager Allofs.

Es war keine Überraschung mehr: Gestern hat der VfL die Vertragsverlängerung mit Ricardo Rodriguez bis 2019 verkündet. „Das war eine ganz wichtige Personalie“, sagt Manager Klaus Allofs. Doch das war nicht immer so.

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