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Medojevic dachte an Abschied

VfL Wolfsburg Medojevic dachte an Abschied

In der Rückrunde der vergangenen Saison hatte sich Slobodan Medojevic einen Stammplatz im VfL-Mittelfeld erkämpft. Nach der Verpflichtung von Luiz Gustavo und der Rückholaktion von Ja-Cheol Koo aus Augsburg muss sich der talentierte Serbe aber wieder hinten anstellen. Auch deshalb stand er in den vergangenen Tagen beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten kurz vor dem Absprung.

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Hätte den VfL fast noch verlassen: Wolfsburgs talentierter Mittelfeldspieler Slobodan Medojevic (l.).

Der zuverlässige Mittelfeldkämpfer hatte Anfragen anderer Bundesligisten - und aus dem Ausland. Medojevic bestätigt: „Ich habe mit anderen Vereinen gesprochen, nachdem Luiz Gustavo gekommen ist. Aber es war nicht mehr viel Zeit, um zu reagieren.“ Und Hals über Kopf flüchten wollte der 22-Jährige auch nicht. „Ich mag die Stadt und den Verein. Am liebsten würde ich beim VfL Stammspieler sein. Aber wenn das nicht funktioniert, möchte ich im Winter wieder mit dem Trainer und dem Manager besprechen, was die beste Lösung ist.“

Nachdem Medojevic im Winter 2012 zum VfL gekommen war, hatte ihn Wolfsburgs Ex-Trainer Felix Magath über ein Jahr lang auf der Tribüne schmoren lassen. Erst im vergangenen Frühjahr durfte Medo ran - und nutzte diese Möglichkeit. „Meine Entwicklung war gut, aber ich brauche Spiele, um den nächsten Schritt zu machen“, sagt Medo, der nun mit Coach Dieter Hecking ein Gespräch hatte. „Er sagte mir, dass ich im Moment hinter Luiz Gustavo und Ja-Cheol Koo bin. Also muss ich wieder auf meine Chance warten. Ich gebe in jedem Training richtig Gas“, schildert der sympathische Ex-Kapitän der serbischen U 21.

Er hatte sogar Kontakt zum Trainer der A-Nationalelf, Sinisa Mihajlovic. „Er sagte mir, dass ich eine gute Chance habe, für Serbien zu spielen, wenn ich weiter beim VfL in der Startelf bin“, so Medo. „Aber das ist ja nicht der Fall. Für mich ist auch das ein Grund, warum ich überlegen muss, wo ich zum Spielen komme.“

rs

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