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Mayoral kommt Freitag, Kostic wird wieder Thema

VfL-Trainingslager Mayoral kommt Freitag, Kostic wird wieder Thema

Bad Ragaz. Einen Deal meldete der VfL am Donnerstag tatsächlich als perfekt - ein Paketdienst gehört ab sofort zu den Sponsoren des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Dass die noch nötigen Kader-Verstärkungen nun per Päckchen frei Haus kommen, ist allerdings nicht zu erwarten.

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Hallo, hier Bad Ragaz: Wenn VfL-Manager Klaus Allofs und sein sportlicher Leiter Olaf Rebbe etwas Ruhe beim Telefonieren brauchen, dann tut‘s auch schon mal der Geräteschuppen am Rande des Platzes.

Quelle: Boris Baschin

Manager Klaus Allofs bastelt weiter am Kader für die kommende Saison - auch in der Schweiz.

Und während rund um den VfL die Gerüchteküche weiter munter blubbert, bleibt Allofs cool, führte am Donnerstag seine Telefonate unter anderem auch aus dem Geräteschuppen neben dem Trainingsplatz in Bad Ragaz. Öffentlich wollte er zu möglichen Transfers aber nichts sagen, selbst die für Donnerstag erwartete Verkündung der Ausleihe von Stürmer Borja Mayoral blieb aus - obwohl dessen Klub Real Madrid den Deal schon am Dienstag bestätigt hatte.

Hintergrund: Der VfL möchte die Verpflichtung erst bestätigen, wenn Mayoral im Trainingsquartier angekommen ist. Am Donnerstagvormittag gab‘s noch die kleine Hoffnung, der 19-jährige Spanier könnte am frühen Abend da sein - aber die Flüge aus Madrid passten nicht. Am Freitag solle er in Bad Ragaz eintreffen.

Dort sahen einige Beobachter am Donnerstag auch schon Filip Kostic. Nachdem der HSV offenbar nicht bereit ist, die geforderten 17 Millionen Euro für den Außenbahner zu zahlen, soll er nun unmittelbar vor einem Wechsel zum VfL stehen. Richtig ist: Wolfsburg ist im Rennen um den Serben wieder dabei, will aber nach WAZ-Informationen ebenfalls keine 17 Millionen zahlen. Ausgang offen. Stuttgart-Sportvorstand Jan Schindelmeiser: „Bis Mittwoch war Hamburg noch sehr interessiert. Wenn sich das jetzt geändert haben sollte, dann ist das eben so“, denn es gebe weitere Anfragen. Allerdings: „Bis zum Wochenende wird sich wohl nichts mehr tun“.

Noch länger dürfte es in Sachen Simone Zaza dauern. Der VfL-Kandidat von Juventus Turin hat sich laut Kicker zwar bei seinem Mitspieler und Ex-Wolfsburger Andrea Barzagli nach Wolfsburg erkundigt und nur Gutes gehört, ist aber noch nicht wirklich wechselwillig. Mindestens 20 Millionen Euro müsste der VfL wohl für Zaza zahlen, in Italien ziehen sich Transfergespräche allerdings oft noch länger als in Deutschland.

Für die WAZ in Bad Ragaz: Marcel Westermann

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